Kofferen - „Azucar Blanca“: Karibisches Flair im Pub

„Azucar Blanca“: Karibisches Flair im Pub

Von: Kr.
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Azucar Blanca brachten kubanische Musik nach Kofferen, hier mit Frontfrau Gisela Leyk, Philipp Knill und Tilman Zschocke (v.r.n.l.). Foto: Kròl

Kofferen. An einem tristen Novemberabend ließ die Kölner Combo „Azucar Blanca“ mit ihrer kubanischen Musik die Sonne in McMüllers Irish-American Pub aufgehen. Der Bandname bedeutet so viel wie „Weißer Zucker“ und mit seinem mitreißenden Rhythmus hatte das Quintett wirklich ein „Zückerchen“ für Seele und Herz parat.

Rhythmische Tanzlieder wechselten mit melancholischen Balladen. Es herrschte ein Hauch von Karibik im restlos voll besetzten Pub. Die Band war schon mehrmals zu Gast in Kofferen und begeisterte auch an diesem Abend das Publikum.

Von Salsa über Bolero, So, und Cha-Cha-Cha spannte „Azucar Blanca“ den musikalischen Bogen. „Es ist der einzigartige Rhythmus und die Lebensfreude, die diese Musik ausstrahlt“, erklärt Bandleaderin Gisela Leyk (Gesang, Percussion, Gitarre) ihre Liebe zu dieser Stilrichtung. Sie war schon mehrfach auf Kuba und hat dort mit einheimischen Musikern gespielt und sich so Inspirationen aus erster Hand geholt.

Zusammen mit Tilman Zschocke (Trompete), Philipp Knill (Saxophon, Gesang), Joël Ghebaly (Klavier) und Helmut Rohde (Bass) stehen sie für eine ausgewogene und geschmeidige Mischung karibischer Musik. Für den antreibenden Rhythmus sorgen die Bongos, Congas und Timbales zusammen mit dem Bass, und zwischen den Beats schwebenden Pianoklängen. Das Tenorsaxophon und die Trompete sorgen für knackige Bläserriffs.

In ihrem Repertoire mischt die Band Latin-Stücke der 50er Jahre mit Eigenkompositionen wie „Del Campo me voy“, „Para recordar“ oder „Dejate llevar“, allesamt aus der Feder von Gisela Leyk. Natürlich hatten die Musiker auch Klassiker wie „Bésame mucho“ von Consuelo Velázquez oder Lágrimas negras (schwarze Tränen) eine Bolero-Son Komposition von 1929, von Miguel Matamoros im Repertoire.

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