Azubis von RWE Power setzen Indener Schulschmiede instand

Von: ahw
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Viele Hände halfen, damit die Feldschmiede der Hauptschule Inden wieder genutzt werden kann. Foto: Wolters

Inden. Mit vielen Vorschusslorbeeren ist Anfang des Jahres die alte Feldschmiede auf dem Schulhof der Hauptschule Inden reaktiviert worden. Doch rasch stellte sich heraus, dass Abzug und Schornstein erneuerungsbedürftig sind.

Während der warmen Jahreszeit war das noch kein Problem, denn da schafften Hobbyschmied Hartwig von Hoym und seine Schützlinge aus der neunten und zehnten Klasse den Schmiedeherd, der dazu auf Rollen gesetzt wurde, aus der kleinen Hütte ins Freie, um sich in der alten Kulturtechnik des Formens und Verformens von Metall zu üben.

Als es wieder kühler wurde, richtete die Gemeinde Inden als Schulträger einen Hilferuf an RWE Power, wo das Anliegen auf offene Ohren stieß. RWE-Mitarbeiter Michael Blum hat mit Auszubildenden des RWE-Aus- und Weiterbildungszentrums Niederzier kräftig Hand angelegt und die alte Feldschmiede fachmännig instandgesetzt.

RWE Deutschland unterstützte die Sanierung der Schulschmiede durch einen Zuschuss in Höhe von 2000 Euro aus dem RWE-Sozialprojekt „Aktiv vor Ort“. Dazu krempeln Mitarbeiter des Unternehmens für einen guten Zweck die Ärmel hoch.

Die Vorgehensweise der jungen Leute und ihres Betreuers ist auf einer Fotodokumentation zusammengefasst, die bei der offiziellen Übergabe an die Schule mitgebracht wurde. Dabei überzeugten sich auch die RWE-Kommunalbetreuer Walfried Heinen und Sarah Kobus, Bürgermeister Ulrich Schuster sowie Angelika Imkamp-Klein als Vertreterin der Schulleitung vom gelungenen Ergebnis. Die Azubis hatten bei ihren Arbeitseinsätzen einen komplett neuen Kamin aufgemauert, der ein gefahrloses Abziehen der entstehenden Abgase des Schmiedeherdes garantiert, der mit einer speziellen Kohle befeuert wird, die das Erreichen hoher Temperaturen gewährleistet.

Schmied Hartwig von Hoym, der sich insbesondere bei Michael Blum für den Einsatz bedankte, führte bei dieser Gelegenheit Arbeitsproben vor, die bei seinem Unterricht mit inzwischen fünf Neunt- und Zehnklässlern entstanden sind. Formschöne Schürhaken beweisen, dass die jungen Leute den Umgang mit dem Schmiedehammer beherrschen, der ihnen nach eigenem Bekunden nach anfänglichem Muskelkater inzwischen auch sehr viel Spaß macht.

Angelika Imkamp-Klein und Bürgermeister Schuster dankten den RWE-Vertretern für ihr Engagement, das es den Schülern ermöglicht, eine inzwischen eher seltene Form der Metallverarbeitung kennen zu lernen und selbst zu praktizieren.

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