Ausstellung: Treppen aller Art im Sucher

Von: Kr
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Treppauf treppab waren Dorothea (r.) und Klaus Flaskamp (l.) mit ihren Kameras gewandert, die sie auf so manches Detail richteten und nun ihren Freunden und Mitstreitern aus dem Fotoclub Hückelhoven präsentierten. Foto: Kròl

Linnich. Heftig mit dem Virus „Fotografie“ infiziert sind die Eheleute Dorothea und Klaus Flaskamp schon seit Jahren, und immer wieder einmal lassen sie auch die Öffentlichkeit an ihrem Schätzen teilhaben, die sie von ihren zahlreichen Exkursionen mit nach Hause bringen.

Seit einigen Jahren gehören sie außerdem dem Fotoclub in Hückelhoven an und pflegen dort mit Gleichgesinnten einen regen Gedankenaustausch.

Nun hatte die Eheleute wieder zu einer Ausstellung in ihrem schon bekannten Ausstellungsort in Linnich Rurstraße 44, ehemals Küppers Boschdienst, eingeladen. Es wird wohl das letzte Mal sein, denn Gerüchte besagen, dass das Gebäude verkauft wurde. Dennoch ließen sich die beiden Fotografen es nicht nehmen, den Raum wieder entsprechend herzurichten.

In den letzten beiden Jahren waren sie viel unterwegs, meist auf der Suche nach interessanten Strukturen und Details. Bei der Sichtung des Materials wurde ihnen dann bewusst, dass ein immer wiederkehrendes Motiv Treppen ganz unterschiedlicher Bauart waren. Und so war dann schnell der Titel und der Schwerpunkt ihrer diesjährigen Ausstellung gefunden „Treppauf Treppab“.

Aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln und verschiedenen Gebäuden stammen ihre Aufnahmen, mal im kühlen Schwarz-weiß, mal in Farbe, um die Nuancen, die sie in den alten Kontorhäusern in Hamburg vorfanden herauszuarbeiten. Da ist der prachtvolle Treppenaufgang in einem gediegenen Hotel in Baden Baden, die nackte Wendeltreppe aus Metall in einem Parkhaus in Aachen, die grandiosen Treppenaufgänge in Museen, teilweise mit viel Schnitzerei und Stuck.

Es sind Treppen aus dem Kohlebunker der Zeche Zollverein in ihrer kalten Sachlichkeit. Manchmal wirken die Aufnahmen nahezu abstrakt, bei anderen kann der Betrachter gedanklich durch die Treppenhäuser spazieren. Oder es ist die Aufnahme vom Medienhafen in Düsseldorf, wo zwei junge Leute auf einer Treppe sitzen und jeder mit seinem Handy beschäftigt ist und bei der sich der Betrachter seine eigenen Gedanken machen kann.

Es macht Spaß durch die kleine, aber feine Ausstellung zu schlendern und sich von den Fotografen mitnehmen zu lassen in die Gebäude, die sie besuchten.

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