Ausstellung „Schuhe“: Fußbekleidung mit Fantasie

Von: Kr.
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Die Künstler, ihre Betreuerinnen und Mitarbeiterinnen der KoKoBe präsentierten stolz die Ausstellung „Schuhwerk“. Foto: Kròl

Jülich. Schuhe schmücken zurzeit die Fenster und Regale der Koordinations-, Kontakt- und Beratungsstelle (KoKoBe) für Menschen mit geistiger Behinderung an der Großen Rurstraße 27 in Jülich. Doch es sind nicht irgendwelche Treter. Auf dem ersten Blick fällt auf, dass sie liebevoll mit Knöpfen, kleinen Steinen, Glitzer, Wolle, Federn, Farbe und ganz unterschiedlichen Materialien aufgewertet worden sind.

Vom Turnschuh über die Stiefelette bis zu High Heels oder Ballerinas wurden sie in kleine Kunstwerke verwandelt. Ihrer Phantasie ließen Gerd Göbel, Ernestine Mewissen, Brunhilde Gregoire und Christa Plum im Rahmen ihrer Fähigkeiten freien Lauf und schufen so Objekte, die staunen lassen.

Die Idee zu diesem Projekt hatte Marlies Große, die in Zusammenarbeit mit Britta Amblank diese kleine Arbeitsgruppe im Beschäftigungszentrum des Heilpädagogischen Zentrums betreut. Einmal wöchentlich treffen sich alle dort und gehen kreativen Tätigkeiten nach.

Die Mitglieder ihrer AG waren für diese Arbeit Feuer und Flamme und ließen ihre ganzen Vorlieben und Fähigkeiten einfließen. Besonders stolz waren sie darüber, dass ihre Objekte im KoKoBe nun auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind. Neben den Schuhen ist noch eine Reihe von Fotografien zu bewundern, für die die ehrenamtlich tätige Mitarbeiterin Hannah Stumpe die Objekte kunstvoll in Szene gesetzt hat.

Herzlich hieß Nina Czeczatka die Künstler, ihre Betreuer und zahlreiche Gäste willkommen. Sie freute es sehr, dass die Möglichkeit hier auszustellen, von so vielen angenommen wird und dass diese Ausstellungen von immer mehr Menschen besucht werden.

Überrascht von der tollen Ausstellung zeigte sich auch Margret Esser-Faber, die als Vertreterin der Stadt Jülich gekommen war.

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