Rödingen - Ausstellung in der „Alte Weberei”: Bilder, Bündel, keramische Objekte

Ausstellung in der „Alte Weberei”: Bilder, Bündel, keramische Objekte

Von: jago
Letzte Aktualisierung:
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Die Galerie „Alte Weberei” zeigt in der aktuellen Ausstellung Bilder, Skulpturen, Installationen und keramische Objekte von Marion Scheidtweiler, Christina Althaus und Joachim Conrad. Foto: Jagodzinska

Rödingen. Bilder und Bündel von Christina Althaus, keramische Objekte von Marion Scheidtweiler sowie Skulpturen und Installationen von Joachim Conrad vereinigen sich in Brigitte Habigs Galerie „Alte Weberei” in Rödingen zu einem spannungsreichen Ensemble anspruchsvoller Gegenwartskunst.

Weiter Horizont

Ein stets wiederkehrendes Motiv in Christina Althaus´ Werk ist die Weite des Himmels. Auch wenn sie die Bilder nicht überinterpretieren möchte, ist es ihr Bestreben, etwas Positives zu vermitteln. „Der Himmel verbindet alle Menschen überall auf der Welt miteinander”, sagt sie und überträgt das Hoffnungsprinzip auch auf ihre geschnürten Bündelobjekte. Marion Scheidtweiler drückt in ihren keramischen Objekten, die sie in Rödingen zeigt, ihren „Respekt vor der Formschönheit der einfachen Dinge” aus. Die harmonische homogene Gestaltung in dunkelerdiger Farbenschlichtheit animiert zur sinnlichen Wahrnehmung von Urwerten, die sich nur in der Natur finden lassen.

Einen starken formellen Kontrast findet der Besucher in der großflächig angelegten Raumstruktur von Joachim Conrad. Der Bildhauer und Architekt hat sich dem Konstruktivismus verschrieben. Hier bietet er mit der Installation von auf der Spitze stehenden Pyramiden, die ihre Energie in auf dem Boden fixierte Kraftpunkte ableiten, das Experiment zum Dekonstruktivismus hin.

Luftige Konstruktion

Die luftig anmutende Konstruktion verbundener Latten überrascht mit einer verborgenen Ordnung innerhalb der zunächst unwillkürlich entdeckten Unordnung beim Durchschreiten und folgendem ganzheitlichem Überblick den aufmerksamen Beobachter.

Das besondere Verdienst der Galeristin Habig fasste eine Besucherin zusammen: „Im weiten Umkreis lässt sich eine derart gelungene Präsentation von Kunst, besonders in ihrer konzeptionellen Zusammenstellung selten finden.”

Überzeugen davon kann man sich noch am 5. und 6. Juni von 15 bis 19 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 02463/5919.
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