Jülich - Ausstellung: Frederick Stocks Weltkarriere begann in Jülich

Ausstellung: Frederick Stocks Weltkarriere begann in Jülich

Von: ptj
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Die Sparkasse präsentiert Lebensabschnitte und Ereignisse im Leben von Frederick Stock: Unser Bild zeigt Ausstellerin Sharyn Jones (li.) und Bereichsleiterin Karin Pütz unter dem Bildnis des großen Dirigenten und Komponisten. Foto: Jagodzinska

Jülich. Um Frederick Stock, einen berühmten Sohn der Stadt Jülich, der in der Herzogstadt seine Weltkarriere startete und später das „Chicago Symphony Orchestra” zu einem der größten der Welt machte, dreht sich die aktuelle Ausstellung in der Jülicher Geschätsstelle der Sparkasse am Schwanenteich.

Ein kleiner Kreis von geladenen Gästen gedachte zur Ausstellungseröffnung am 11. November der Geburtsstunde des berümten Dirigenten. Die Idee zur Ausstellung wurde geboren, als Ausstellerin Sharyn Jones, Musikwissenschaftlerin aus Chicago, in den alten Kreis Jülich umsiedelte, wo sie erfuhr, dass Jülich die Geburtsstadt Stocks ist. Seither arbeitet sie an der Vervollständigung seiner Biografie.

Jones wusste über den 1872 in Jülich als Friedrich Wilhelm August Stock geborenen Geiger und Bratschist mit „musikalischer Heimat Chicago” einige Details zu berichten, die nicht in jeder Biografie nachzulesen sind: So „pflegte er standing ovations aus Bescheidenheit zu ignorieren”.

Stock leistete „vorbildliche Jugendarbeit, um Kinder von der Straße in ein Orchester zu bringen”. Der Dirigent erhielt bereits als Vierzehnjähriger ein Stipendium zum Studium der Violine am Kölner Konservatorium. 1891 trat er nach seinem mit Auszeichnung bestandenem Examen als Geiger in das Gürzenich-Orchester ein, 1895 folgte er der Einladung von Theodor Thomas, Gründer des „Chicago Symphony Orchestra” und wurde dort Bratscher. Nach dessen Tod wirkte Stock von 1905 bis zu seinem eigenen Tod 1942 als Musikdirektor.

Die Ausstellung „Frederick Stock” ist innerhalb der Öffnungszeiten der Sparkasse bis zum 27. November zu sehen.
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