Titz - Aus dem Pfarrheim wird ein Kindergarten

Aus dem Pfarrheim wird ein Kindergarten

Von: jago
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Einsegnungsfeier nach Umbau des Pfarrheims: Der Titzer Kindergarten St. Cosmas und Damian verfügt nun über weitere Räume, in denen das Angebot für Familien optimiert wird. Foto: Jagodzinska

Titz. Nach Fertigstellung diverser Umbaumaßnahmen am alten Titzer Pfarrheim wurden nun die neu gestalteten Räumlichkeiten im Rahmen einer kleinen Einsegnungsfeier offiziell dem Titzer Kindergarten St. Cosmas und Damian übergeben.

Vorausschauend entschied man sich für Instandsetzung und Umbau des Pfarrheims anstatt des Verkaufs. Neben der Nutzung des Obergeschosses durch die Gemeinde zur Unterbringung von Flüchtlingen und Asylsuchenden wurde dementsprechend der untere Bereich dem Kindergarten zugänglich gemacht.

„Wenn ich von Mauern rede, denke ich an die Mauern unserer Elternhäuser“, stellte Pfarrer Dieter Telorac den schützenden und bewahrenden Sinn von Mauern in den Mittelpunkt seiner Betrachtung. Dass Mauern auch ausgrenzend und unmenschlich sein können, zeigt sich beispielsweise an der vom amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump angekündigten Grenzmauer zu Mexiko.

Die Verbindung der bestehenden Kindergartenräume mit dem Erweiterungsbau sehe so aus, als wäre es immer schon so gewesen, stellte Telorac als Qualitätsmerkmal fest und sprach den an der Umsetzung Beteiligten ein großes Lob aus. Besondere Erwähnung fanden Arbeit und Sachverstand der „Motoren“ Hermann Josef Franken und Simon Bongartz. Wenn Kinder fröhlich singen, ist das ein Zeichen von Zufriedenheit und Geborgenheit. Diese verspürten die Besucher, als die Titzer Kindergartenkinder ihr fleißig einstudiertes Lied zum Besten gaben und mit „Komm doch rein zu uns“ einluden.

Steigender Bedarf

Bürgermeister Jürgen Frantzen hob den bestehenden hohen Betreuungsstandard für Familien mit Kindern in der Gemeinde hervor, verwies aber auch auf weiter steigenden Bedarf, dem man sich stellen müsse. „Familienpolitik ist auch Standortpolitik“, bekräftigte er den Willen der Verwaltung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf mit der Vorhaltung ausreichender Betreuungsangebote im vorschulischen Bereich zu fördern.

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