Spiel - Aufwändige Sanierung von St. Gereon in Spiel ist abgeschlossen

Aufwändige Sanierung von St. Gereon in Spiel ist abgeschlossen

Von: jago
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Nach 1059 Tagen zog Pastor Dieter Telorac mit den Messdienern wieder in die sanierte St. Gereon Kirche ein, um mit der Spieler Pfarrgemeinde den Gottesdienst zu feiern. Foto: Jagodzinska

Spiel. Als vor drei Jahren in der St. Gereon Kirche ein kleiner Riss in der Wand gefunden wurde, bestätigten anschließende Untersuchungen die Befürchtungen, dass sich dahinter größere Probleme verbergen. Das im 10. Jahrhundert als Saalkirche erbaute und im Lauf der Zeiten durch diverse Baumeister immer wieder stabilisierte Gotteshaus war so baufällig geworden, dass am 6. Januar 2015 die Schließung angeordnet werden musste.

1059 Tage dauerte es, ehe die Gläubigen sich wieder zum Gottesdienst in ihrer Kirche versammelten. „Der Tempel war ein bisschen schief geworden“, erinnerte Pastor Dieter Telorac beim Wiedereinzug ins „Wohnzimmer des Lieben Gottes, in dem wir unseren Glauben teilen“ an die Ursache fdes temporären Umzug in den kleinen Saal des Pfarrhauses.

Die Erinnerung beschränkte sich freilich nicht auf räumliche Aspekte, denn bei aller Freude über prachtvolle Kirchen nützt sie dem Betrachter wenig, wenn er sie nicht nutzt. „Wir haben elf Kirchen, eine würde reichen“, sprach Telorac die zurückgehende Teilnahme der Pfarrmitglieder an den kirchlichen Mess- und Wortgottesdienst-Angeboten an, wobei in Spiel erfreulicherweise ein bemerkenswert großer Stamm an Messbesuchern festzustellen sei.

Rückblick auf Sanierungsarbeiten

Im Anschluss an die Messe traf man sich im Pfarrsaal, wo Theo Lemm als Sprecher des Kirchenvorstands seinen Rückblick auf die Sanierungsarbeiten mit einem Ausruf der Erleichterung begann: „Geschafft! Glücklich! Ja, das sind wir.“ Aufwändige und kostspielige Maßnahmen waren unumgänglich geworden und so wurde auch der Gedanke, „dieses Kirchlein still sterben zu lassen“, diskutiert worden. Doch dies sei für die Spieler zu keiner Zeit eine Option gewesen, versicherte Lemm.

Der Dank galt Planern, Mitarbeitern und Handwerkern, Architekten und Statikern, dem Bistum Aachen und der Verwaltungszentrale Schleiden und all den Spielern, die in irgendeiner Form mitgemacht, an kleinen und großen Rädchen gedreht und sich eingebracht hätten. „Wir freuen uns, dass unsere Kirche jetzt wieder gelebt wird, es hätte auch anders kommen können“, gab Lemm seiner großen Freude über das Erreichte Ausdruck.

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