Aufschlussreicher Eier-Helmtest beim Fahrrad-Aktionstag

Von: mio
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Der Helm sitzt: Die Verkehrswacht Jülich und die Polizei Düren mit einigen Besuchern nach dem Eierhelmtest. Foto: Otto

Jülich. Mit dem Motto „FahrRad... aber sicher!“ wurde der Aktionstag der Verkehrswacht Jülich und der Polizei für die ungefährliche Teilnahme am Straßenverkehr angeboten. Besonders das Tragen eines Helmes stand im Fokus.„Nur 25 Prozent der Radfahrer tragen einen Helm“, sagte Helmut Dreßen, Vorsitzender der Verkehrswacht Jülich und fügte an: „Das ist definitiv zu wenig.“

Veranstaltungsort war die Stadionbrücke am Ruruferradweg. „Der Ort ist Ideal, weil hier keine Autos entlangkommen“, so Dreßen. Um zu demonstrieren, wie wichtig das Tragen eines Helmes ist, demonstrierte die Verkehrswacht vor den Augen der Gäste den so genannten Eierhelmtest. Hierbei wird ein rohes Ei mit einem Miniaturhelm auf den Boden geworfen. Sinn der Tat: Der Test verdeutlicht die Vorzüge, den Kopf zu schützen, da das behelme Ei den Aufprall unbeschadet übersteht.

Außerdem hatten die Radfahrer die Möglichkeit, an einem Seh- und Reaktionstest teilzunehmen. Darüber hinaus durfte ein Rauschbrillenparkours bewältigt werden, bei dem der Einfluss von Alkohol simuliert wird. Dazu sagte Dreßen: „Die Besucher bekommen ein direktes Bild davon, welches Ausmaß 0,8 Promille im Blut auf die Koordination haben.“

Auch die Verkehrssicherheitsberater der Polizei Düren nahmen an der Veranstaltung teil und standen bei allen Fragen rund um das Thema Verkehrssicherheit mit Rat und Tat zur Seite. „Uns geht es in erster Linie um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer“, sagte der Polizeibeamte Ralf Broichgans und führte fort: „Beispielsweise wissen viele nicht, dass bei einem Elektrofahrrad, welches in der Lage ist über 25km/h zu erreichen, eine allgemeine Helm-, Kennzeichen- und Versicherungspflicht besteht.“ In das Event eingebunden stellte ein örtlicher Zweiradhändler einige Elektrofährräder zuTest und Besichtigung aus.

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