Jülich - Aufregender Anfang für die „Erstis”

Aufregender Anfang für die „Erstis”

Von: dol
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Zum Empfang der Erstsemester an der Jülicher Fachhochschulabteilung marschierte auch Jülichs römische Vergangenheit in Gestalt von Lucius Poblicius und Livia Drusilla im Auditorium des Campus auf. Foto: Dolfus

Jülich. Aufregend und neu ist derzeit alles für die Erstsemester, die gerade an der Fachhochschule Aachen, Abteilung Jülich, ihr Studium aufgenommen haben. Die unbekannte Stadt, der Campus und viele neue Gesichter - das will alles kennengelernt werden.

Eine erste Gelegenheit zum Beschnuppern von Fachhochschule, Dozenten und Kommilitonen bot sich den Neulingen jetzt beim Erstsemesterempfang im Auditorium an der Heinrich-Mußmann-Straße.

Prof. Dr. Marcus Baumann, Rektor der FH Aachen, begrüßte eine große Schar der Studienanfänger. Rund 650 junge Männer und Frauen haben sich zum Wintersemester in Jülich eingeschrieben. Prof. Baumann hob die „praxisnahe und anwendungsorientierte Ausbildung” an der Fachhochschule hervor, auf die trotz der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge nach wie vor großer Wert gelegt werde.

Deshalb pflegt die Fachhochschule sehr gute Kontakte zur Wirtschaft. „Denn”, so Baumann, „wir wollen Sie für einen Beruf ausbilden - nicht für Hartz IV.” Die Arbeit in kleinen Gruppen und der gute persönliche Draht zwischen Lehrenden und Lernenden sei ein Garant für eine grundsolide Ausbildung.

Bürgermeister Heinrich Stommel begrüßte die jungen Leute im Namen der Stadt Jülich und ihrer Bürger. Er nannte mit dem Forschungszentrum, dem Solarturm und dem Technologiezentrum einige für die Studenten interessante Punkte in der Herzogstadt und gab ihnen außerdem eine Weisheit aus seiner eigenen Lebenserfahrung mit auf den Weg: „Man kann nicht alles im Leben planen. Seien Sie offen für neue Entwicklungen.”

Umzug im Sommer 2010

Die jungen Leute, die jetzt ihr Studium aufnehmen, werden die letzten sein. Zumindest auf dem Campus am Ginsterweg. Der Umzug in die neuen Gebäude an der Merscher Höhe erfolgt voraussichtlich im Sommer 2010. Darauf wies Prof. Dr. Angelika Merschenz-Quack, Sprecherin des Campus Jülich, hin.

Aber auch ohne die Aufregung des Umzuges werde es den Studenten in Jülich gewiss nicht langweilig werden, betonte sie. Ob Musikmachen mit der FH-Band „Pikhouse”, Kleinkunst, Partys und Filme im Kulturbahnhof oder Klönen im Café Kungel - die Stadt habe einiges zu bieten. „Ja, es gibt ein Nachtleben in Jülich”, nahm die Professorin den Erstsemestern einige Sorgen.

Einen kurzen Abriss der Geschichte Jülichs lieferten in historischem Gewand Andreas Kupka und Evelyn Wirtz alias Lucius Poblicius und Livia Drusilla. Barbara Biel und Alexander Peters von der Katholischen Studentengemeinde erläuterten ihr Angebot, bevor die Erstsemester das von ihren älteren Kommilitonen liebevoll aufgebaute Buffet stürmten.
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