Jülich - Aufführung in der Stadthalle: „Wie Europa gelingt“

Aufführung in der Stadthalle: „Wie Europa gelingt“

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Jülich. Nach einer über zehn Jahre langen Tour durch den deutschsprachigen Raum wird das Stück „Wie Europa gelingt. Eine EU-Familienaufstellung“ am Freitag, 13. Januar, um 20 Uhr in aktueller Fassung in der Stadthalle aufgeführt.

Es tritt ein, was ewig im Raum stand: Die EU ist gescheitert, die Gemeinschaft löst sich auf. Europäischer Länder, die eben noch Mitgliedsstaaten waren, kommen zu einer Familienaufstellung zusammen, um zu klären: Wie geht es nun weiter? Woran sind wir gescheitert? Wie werden wir beziehungsfähiger und verhindern damit eine nächste Katastrophe?

Schnell muss die Therapeutin erfahren, wie gespalten die Länder sind, welche Traumata nie bewältigt wurden und wo Ressentiments aufeinanderprallen. Mit allen Mitteln arbeitet sie an der inneren Gerissenheit der Länder, geht mit ihnen an ihre nationalen Grenzen und darüber hinaus, um herauszufinden, wie Europa gelingen kann.

Dass Familientherapie und EU-Krise ebenso unterhaltsam wie erkenntnisreich auf die Bühne gebracht werden können, zeigt dieser Theaterabend über die psychische Verfassung Europas. An der Sitzung nehmen teil: Christian Dieterle (Finnland), Katja Hensel (Therapeutin), Christian Kaiser (Großbritannien), Andreas Erfurth (Zypern), Micha Stobbe (Polen), Tilla Kratochwil (Tschechien) und Barbara Wurster (Spanien) unter der Regie von Carsten Golbeck.

Karten sind in der Buchhandlung Fischer und online zu haben.

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