Auf zum Tivoli zu einer Partie zum Genießen

Von: tm
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Freialdenhoven. Die Generalprobe hat geklappt. Borussia Freialdenhoven trotzte dem bis dahin in der Tabelle führenden Bonner SC einen Punkt ab. Nun kann die Mannschaft mit erhobenem Kopf heute im Viertelfinale des FVM-Pokals beim „Riesen“ Alemannia Aachen (19.30 Uhr) antreten.

„Die schönsten Spiele sind die, die man vorher schon verloren hat. Das sagte mir mal ein Trainer“, lachte Ex-Profi Wilfried Hannes. Der Trainer der Borussen freut sich auf den Auftritt seiner Akteure auf dem Tivoli. „Das Spiel soll den Spielern und den Zuschauern vor allem Freude machen.“

Sportlich sind bei dem Aufeinandertreffen von Aachener Profis mit Freialdenhovener Amateuren die Hausherren der klare Favorit. Das ursprüngliche Heimrecht hatte die Borussia wegen der hohen Auflagen des Verbandes an die Aachener abgetreten. Der Mittelrheinligist reist statt dessen mit Fan-Bussen an.

„Wenn wir in Aachen so spielen wie in der ersten Halbzeit in Bonn, haben wir bis zur Pause fünf drin“, rückte Hannes die Verhältnisse zurecht. Beim Bonner SC hatten es die Freialdenhovener vornehmlich ihrem Keeper Sascha Rodemers zwischen den Pfosten zu verdanken, dass es zur Pause nur 1:0 für die Gastgeber stand. Mario Weber hatten den Bonner SC bereits nach fünf Minuten in Führung geschossen. Im weiteren Verlauf stellte vor allem Kelvin Lunga wiederholt (37., 40., 43.) die Freialdenhovener Hintermannschaft vor große Probleme, allerdings folgenlos.

In der Kabine sorgten deutliche Worte dafür, dass nach dem Wechsel der Bonner Schlussmann vermehrt ins Rampenlicht rückte. Gegen den Kopfball von Kelly Ajuya (72.) aus kurzer Distanz war er dann aber doch machtlos.

„In der ersten Hälfte hat uns Bonn leben gelassen. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann sogar den Sieg auf dem Fuß“, klang der Trainer selbstbewusst.

Besonders gefreut hatte den Borussen-Coach dabei, dass die eingewechselten Kelly Ajuya, Jerome Muckel und Kevin Klinkenberg, die alle drei länger verletzt waren, ihre Sache so gut gemacht haben. „Die Reise nach Bonn hat sich für uns gelohnt.“

„Wir werden das Pokalspiel so angehen wie jedes normale Meisterschaftsspiel“, versprach Borussen-Trainer Wilfried Hannes – trotz besonderer Kulisse und trotz der Profispieler auf der anderen Seite der Mittellinie.

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