Ahaus/Jülich - Atomkraftgegner erwarten Umdenken von Röttgen

Atomkraftgegner erwarten Umdenken von Röttgen

Von: dapd-nrw
Letzte Aktualisierung:
Castor Atommüll Jülich
152 Castor-Behälter werden derzeit am Forschungszentrum Jülich gelagert. Foto: Volker Uerlings

Ahaus/Jülich. Der Zeitpunkt des geplanten Castor-Transports vom Forschungszentrum Jülich ins Zwischenlager Ahaus ist noch völlig unklar.

„Wir erwarten, dass der Transport angesichts des wachsenden politischen Drucks gar nicht erst stattfindet”, sagte Matthias Eickhoff von der Initiative „Sofortiger Atomausstieg” in Münster am Freitag. Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) müsse zur Kenntnis nehmen, dass selbst die CDU in Ahaus gegen den Transport sei.

Die Atomkraftgegner hatten Proteste gegen den Transport von 300.000 hoch radioaktiven Brennelementekugeln angekündigt. Die rot-grüne Landesregierung lehnt die Pläne des Bundes ab, den Atommüll aus dem Ex-Reaktor Jülich in Ahaus zwischenzulagern.

Bisher liegen beim Land NRW keine Informationen über Transporttermine vor. Zuständig für die Genehmigung ist das Bundesamt für Strahlenschutz.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert