Arbeitskreis Asyl: Dank aus glücklich strahlenden Augen

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Karin Bittmann (links), Erika Janssen (hinten) und Anni Kühn (vorne rechts) freuen sich gemeinsam mit Müttern und Kindern über den Ausflug nach Kommern. Foto: AK Asyl Jülich

Jülich. Wie bereits seit vielen Jahren veranstaltete der Arbeitskreis Asyl Jülich wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Flüchtlingskinder und ihre Eltern. An mehreren Tagen wurden Flüchtlingsfamilien zu Ferienaktionen eingeladen. Dabei gelang es dem Arbeitskreis, Angebote zu finden, die Kinder aller Altersgruppen ansprechen.

Sowohl der erste als auch der letzte Ausflug führten in den Brückenkopf-Park in Jülich. Über 60 Flüchtlinge strömten gemeinsam mit einigen ehrenamtlichen Helferinnen des Arbeitskreises in den Park. Während sich die Eltern schnell in Grüppchen zusammen fanden, genossen die kleinen und großen Kinder die Riesenrutsche und den Wasserspielplatz. Die Frage eines Jungen, ob „wir jetzt jeden Tag hierher kommen können“, bestätigte den Eindruck noch einmal, dass der Brückenkopf-Park, genau wie im letzten Jahr, eine gute Wahl war. Zwar liegt er direkt vor der Haustüre, aber die Eintrittspreise machen es den Familien oft schwer, ihn auf eigene Kosten häufiger zu besuchen.

Für den zweiten Ausflug stellte ein Omnibusunternehmer zum wiederholten Male einen großen Reisebus kostenlos zur Verfügung. Die Wahl des Zieles fiel auf den Kölner Zoo. Pünktlich erschienen die Familien vor dem Dietrich-Bonhoeffer-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich, und so fuhr ein Bus voller vorfreudiger Familien Richtung Köln. Dort genossen sie den Zoobesuch und erforschten das Gelände auf eigene Faust.

Auf der Rückfahrt bekundeten alle einstimmig ihre Begeisterung über den Kölner Zoo. Die Helferinnen des Arbeitskreises freuten sich über die glücklichen Gesichter der kleinen und großen Mitfahrer, die sich mit strahlenden Augen bedankten. Beim vierten Ausflug mit knapp 60 Teilnehmern ging es nach Kommern ins Freilichtmuseum.

Dort hatten die Familien die Möglichkeit, die Geschichte ihrer neuen Heimat auf eine anschauliche Weise kennen zu lernen. In Kommern kann man auch einen der ehemals in Güsten stehenden Wohncontainer für Flüchtlinge besichtigen. Das Ferienprogramm war für Flüchtlinge wie auch für die begleitenden Arbeitskreismitglieder wieder ein voller Erfolg. Deshalb soll in den Herbstferien ein ähnliches Angebot gemacht werden.

Möglich werden solche Ferienprogramme durch Spenden aus der Bevölkerung und durch Fördermittel des Landes NRW für die ehrenamtliche Arbeit mit Flüchtlingen. Der Vorstand des AK Asyl Jülich freut sich über diese Unterstützung und dankte allen Spendern herzlich.

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