Aldenhoven - Arbeits- und Gesundheitsschutz: Auszeichnung für Inde Plastik

Arbeits- und Gesundheitsschutz: Auszeichnung für Inde Plastik

Von: ahw
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Eine riesige Urkunde und das gläserne Gütesiegel überreichte Dr. Dieter Bärhausen (l.) Geschäftsführer Frank Féron. Foto: Wolters

Aldenhoven. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften sind Teil des sozialen Netzes, denn sie haben den gesetzlichen Auftrag, Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten.

Die „Vision zero“, die Dr. Dieter Bärhausen, Präventionsbereichsleiter Bochum/Köln der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) als Zielmarke aller Bemühungen nannte, ist dabei eher ein Ideal als realistisch, wie er selbst einräumte, bevor er mit Inde Plastik in Aldenhoven einem mittelständischen Unternehmen das gläserne Gütesiegel „Sicher mit System“ aushändigte, das sich dem Arbeits- und Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter verschrieben hat.

„Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich auch dadurch aus, dass sie sich ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind und somit von der Motivation ihrer Beschäftigten und den minimierten Ausfallzeiten profitieren“, beschrieb Bärhausen die Win-Win-Situation für Unternehmen und Mitarbeiter, die Frank Féron, Geschäftsführer von Inde Plastik, auch als „tragende Säulen“ des Verpackungsspezialisten apostrophierte.

Ziel der BG-weiten Sicherheitsoffensive ist es, einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess anzustoßen, um so die Zahl der Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren sowie die sich daraus ergebenden Kosten kontinuierlich und dauerhaft zu verringern.

Bei Inde Plastik hat das offenbar schon geklappt, denn seit das Unternehmen 2014 systematisch den Arbeits- und Gesundheitsschutz in die Unternehmensstruktur integriert hat, sei die Zahl der Unfälle um 50 Prozent reduziert worden, sagte Hans-Georg Katzenbauer, der als externer Berater unter anderem mit der Einführung eines integrierten Managementsystems und entsprechenden Fortbildungen betraut war. Die in diesem Prozess enthaltene Schwachstellenanalyse sei dabei „ein ständiger Prozess“, will Inde Plastik sich auf den Lorbeeren, die mit der Verleihung des Gütesiegels verbunden sind, keinesfalls ausruhen.

In der unfallträchtigen Kunststoffbranche ist solch ein Engagement nach Worten von Dr. Dieter Bärhausen „nicht so verbreitet“. Umso größer ist die Wertschätzung der BG.

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