Aquaplaning nach Starkregen: Zwei Unfälle auf der Autobahn 44

Von: ma.ho./ojo
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Am Freitagabend wurden zwei Autofahrer aus dem Ruhrgebiet Opfer des Starkregens auf der Autobahn 44 bei Jülich. Sie verloren die Kontrolle über ihre Wagen und verletzten sich bei dem Unfall schwer. Foto: Manuela Horrig
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Am Freitagabend wurden zwei Autofahrer aus dem Ruhrgebiet Opfer des Starkregens auf der Autobahn 44 bei Jülich. Sie verloren die Kontrolle über ihre Wagen und verletzten sich bei dem Unfall schwer. Foto: Manuela Horrig

Jülich/Aldenhoven. Gleich zwei Verkehrsunfälle auf der Autobahn 44 beschäftigten Freitagabend die Rettungsdienste und Feuerwehren aus Jülich und Aldenhoven. Verantwortlich war Aquaplaning nach den starken Regenfällen.

Zunächst befuhr ein Duisburger Pkw-Fahrer gegen 22 Uhr die Autobahn 44 in Richtung Aachen. Zwischen den Anschlussstellen Jülich-Ost und Jülich-West versuchte er, bei strömenden Regen ein langsameres Fahrzeug zu überholen. Aufgrund von Aquaplaning kam er von der Überholspur nach links ab, rutschte gegen die Mittelleitplanke, schoss anschließend wieder nach rechts eine Böschung hinunter und prallte gegen eine Baumgruppe. Der verletzte Fahrer wurde ins Krankenhaus gebracht, während die Feuerwehr Jülich und die Löschgruppe Mersch die Unfallstelle ausleuchteten und den Brandschutz sicherstellten.

Einige Kilometer weiter ereignete sich in etwa um die gleiche Uhrzeit ebenfalls ein Unfall. Auch hier war Aquaplaning die Ursache. Kurz hinter der Ortslage Schleiden verlor ein Pkw-Fahrer aus dem Ruhrgebiet die Gewalt über seinen Wagen und kam nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und landete auf einem angrenzenden Getreidefeld. Sowohl der Fahrer als auch sein Beifahrer wurden verletzt und ins Krankenhaus nach Eschweiler geschafft. Die Autobahn musste für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und Unfallaufnahme einseitig gesperrt werden. Im Einsatz waren neben Rettungsdienst und Polizei rund 40 Wehrleute der Löschgruppen Aldenhoven, Niedermerz, Schleiden und Dürboslar.

Unglaubliches Glück hatten eine Jülicherin und ihre zweijährige Tochter bei einem Unfall auf der Autobahn 61 bei Erkelenz. Ihr Wagen war am Samstag Nachmittag von einem Porsche, der ebenfalls wegen Regens ins Schleudern geraten war, von der Fahrbahn gegen eine Betonschutzwand katapultiert worden. Ihre Tochter überstand den Unfall unverletzt, sie selbst wurde wie auch die ebenfalls zweijährige Tochter des Porschefahrers zur stationären Behandlung ins Krankenhaus eingeliefert.

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