Körrenzig - Appell: Jugend an die Hand nehmen

Appell: Jugend an die Hand nehmen

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Zum „Familienfoto“ fanden sich vor dem Festzug die Dekanatsmajestäten und der Dekanatsvorstand. Foto: Kròl

Körrenzig. Es war das siebte Mal, dass die St. Antonius-Schützenbruderschaft Körrenzig, für den Dekanatsverband Linnich das Dekanats-Schützenfest ausrichten durfte. Im Rahmen ihrer Kirmes und Schützenfestes fand dieses Großereignis statt. Den Auftakt zum Dekanatsfest bildete am Sonntagmorgen der Festgottesdienst mit Dekanats-Präses Konrad Barisch, in dessen Verlauf er auch die Dekanats-Majestäten krönte.

So nahmen Dekanatskönig Sascha Mockenhaupt von der St. Hubertus-Schützengesellschaft Linnich, Dekanatsprinz Mirco Schmidt von der St. Gereon-Schützenbruderschaft Gereonsweiler und Dekanats-Schülerprinz Jan Philippen von den St. Hubertus-Schützen Gevenich ihre Insignien entgegen. Zum anschließenden Festkommers fanden sich die Bruderschaften und Gesellschaften des Dekanats im Festzelt ein.

Zunächst begrüßte Hans Joachim Hansen, Brudermeister der gastgebenden St. Antonius-Bruderschaft die Gäste. In der Festschrift, die Körrenziger Schützen herausgegeben hatten, stellten sie das Leben und Wirken der Heiligen vor, die sich die Schützen des Dekanats als Patrone gewählt hatten.

Dies griff Pfarrer Stefan Bäuerle, der die Schirmherrschaft über das Fest übernommen hatte, noch einmal auf. Sie alle hatten ihren Glauben gelebt, dazu gestanden und waren teilweise sogar dafür gestorben. „Steht bei uns der Glaube noch ganz oben? Sind wir lau geworden und geben Gott nicht mehr was Gottes ist?“, fragte er. Auch er rief den Anwesenden das Leben der Heiligen ins Bewusstsein und meinte abschließend: „So wie seit vielen Jahrhunderten die Patrone für uns da sind, müssen wir für und miteinander einstehen, damit uns auch zukünftig das Schützenwesen erhalten bleibt.“

Dekanats Bundesmeister Achim Karlowicz dankte zunächst einmal allen Beteiligten für die Ausrichtung der schönen Schützenmesse. Er appellierte an die Schützenbrüder, sich der Jugend anzunehmen, sie an die Hand zu nehmen und an das Schützenwesen heran zu führen. Nur so könne es auch weiterhin Bestand haben. Abschließend dankte er den St. Lambertus-Schützen Welz für das vergangene Dekanatsschützenfest und nahm von Präsident Theo Heinrichs die Dekanats-Standarte entgegen. Mit den besten Wünschen für das diesjährige Schützenfest überreichte er sie dem Körrenziger Brudermeister.

Musikalisch wurde der Festkommers vom Instrumentalverein Körrenzig und dem Trommler und Pfeifercorps Körrenzig gestaltet. Die Festmesse hatte außerdem der Männergesangverein Linnich mit gestaltet.

Am Sonntagnachmittag stand der große Festzug auf dem Programm, der ganz im Zeichen der Dekanatsmajestäten stand. Jetzt durfte sich auch Pfarrer Bäuerle als Schirmherr bewähren und zumindest für diesen Teil des Festes schloss Petrus die Regenschleusen, und die Schützenbrüder und Schwestern des Dekanats-Verbandes Linnich konnten trocken durch die festlich geschmückten Straßen der Ortschaft ziehen. Zahlreiche Besucher verfolgten dieses Ereignis und sparten vor allem für die schöne Garderobe der Damen, denn einige Bruderschaften waren mit ihren Majestäten gekommen, nicht mit Applaus. Höhepunkt des Tages war die Parade am Gemeindezentrum zu Ehren der Dekanatsmajestäten. Im Anschluss an den Festzug ließ man den Tag in gemütlicher Runde ausklingen. Kr.

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