Anti-Atom-Proteste: Mahnwache vor dem Forschungszentrum

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Atom-Gegner demonstrieren gegen die Zentrifugen-Forschung in Jülich. Foto: „Stop Westcastor“

Jülich. Im Rahmen der bundesweiten Ostermärsche der Friedensbewegung finden am Karfreitag auch Protestaktionen an den NRW-Standorten des Urankonzerns Urenco in Gronau und Jülich statt. In Jülich findet um 14 Uhr am Tor der ETC/Urenco (am Forschungszentrum Jülich) eine Ostermarsch-Mahnwache statt.

Veranstalter ist in Jülich das Aktionsbündnis „Stop Westcastor“. Beide Veranstaltungen werden von regionalen und überörtlichen Organisationen unterstützt.

In Jülich ist – so teilt „Stop Westcastor“ mit – die Enrichment Technology Company (ETC) ansässig, ein Tochterunternehmen des Urenco-Konzerns und des französischen Atomkonzerns Areva. Die ETC erforscht und entwickelt Zentrifugen für Urananreicherungsanlagen und baut sie auch. In den Aufrufen zur Teilnahme an den Osteraktionen in Gronau und Jülich heißt es: „Die in Jülich erforschte und in Gronau angewandte Zentrifugentechnologie für die Urananreicherung ist eine massive Bedrohung für den Frieden. In der Urenco-Anlage in Almelo (NL) entwendete der pakistanische Wissenschaftler Dr. Khan in den 1970er Jahren Baupläne und verhalf so Pakistan zur Atombombe. Von dort gelangten die Pläne auch an den Iran und Nordkorea.“

Anti-Atomkraft-Initiativen, Friedensorganisationen und Umweltverbände wie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) setzen sich für die Beendigung der Zentrifugenforschung und -produktion in Jülich und für die sofortige Stilllegung der Gronauer Urananreicherungsanlage ein.

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