An Farbenpracht kaum zu überbietende Exoten

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Schönheit und Sozialverhalten der farbenfrohen Liebespapageien imponierten den Besuchern. Sie schnäbeln und schmusen immerzu. Foto: Greven

Schleiden. Diese Vielfalt ist sehenswert. Es gibt keinen Zoo, der so viel Vogel-Pracht zur Schau stellen kann. Obwohl am gleichen Tag in Merzenich die Landesmeisterschaft stattfand, tat das den „Vogelfreunden Aldenhoven und Umgebung“ keinen Abbruch, die im zum Vogelparadies umfunktionierten „Schleidener Hof“ ihre viel beachtete Vereinsmeisterschaft mit Vogelschau ausrichtete.

Neben der Artenvielfalt ist ganz besonders die Form der Präsentation der gefiederten Prachtexemplare bemerkenswert. Eine Woche lang an jedem Abend haben die Mitglieder hier gewerkelt, um den Saal mit viel Grün auszustetten und den Vögeln eine entsprechende Umgebung zu verschaffen, in der sie sich an den beiden Ausstellungstagen wohlfühlen.

Die 15 Züchter des Vereins, darunter drei Kinder, stammen aus der näheren und weiteren Umgebung bis Düren und Heinsberg. Sie sind stolz darauf, hier einmal der Öffentlichkeit ihre Züchtungen präsentieren zu können und sich in der Vereinsmeisterschaft mit anderen zu messen. Den vier Preisrichtern fiel es wirklich nicht leicht, die Bewertungen in den vielen Arten zu vergleichen und zu beurteilen.

Einheimische Waldvögel waren diesmal in der Minderzahl. Zahlenmäßig sind sie diesmal von den Exoten abgelöst worden, die ihre Heimat in den überseeischen Gebieten, wie Asien, Afrika und Australien haben. Aber sie sind hier gezüchtet worden; denn seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gibt es für sie Einfuhrverbote. An den Vereinsmeisterschaften dürfen ohnehin nur beringte Vögel teilnehmen, die den Verbandsring des Züchters tragen.

Daneben waren in vielen großen Volieren die verschiedenartigsten Schönheiten in einer Rahmenschau dargestellt, die die Anziehungskraft dieser Schau verstärken und zum Teil auch von Gastausstellern beschickt werden. Sie müssen nicht aus der eigenen Zucht stammen. Die kleinsten und gleichzeitig auch gegen Kälte empfindlichen Vögelchen sitzen in Glasvitrinen. Während die Australier durchaus zehn Grad Kälte vertragen können, brauchen diejenigen, deren Heimat Afrika ist, schon 22 Grad.

Da nur zwei Karmingimpel des Züchters Frank Berger aus Oidtweiler in der Sparte der Cardueliden um die Vereinsmeisterschaft zur Wahl standen, war die Entscheidung sehr leicht. Bei den Exoten siegte Erik Rosenkranz aus Laffeld mit seinem Spitzschwanzamadine. Vereinsmeister wurde Frank Berger, der am gleichen Tag mit seinen Peru-Täubchen auch die Landesmeisterschaft errungen hatte. Bester der Rahmenschau wurde der Grauastrild von Stefan Gämlich aus Aldenhoven. Bei den Großsittichen hatte Richard Löhrer aus Hergarten seinen Rosella präsentiert, der den ersten Preis holte. Vereinsmeister wurde Volker Speuser aus Brachelen. Richard Löhrer siegte auch in der Rahmenschau.

Die Sparte Kanarienvögel dominierte Horst Skrzeba aus Alsdorf. Sein gelber Schimmel siegte, und seine Hausgenossen errangen auch die Vereinsmeisterschaft. Die schönsten Wellensittiche gehören dem Züchter Hubert Herget aus Übach-Palenberg, der auch Vereinsmeister wurde.

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