„amarcord“ reist mit Gesang durch Jahrhunderte

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Jülich. Das 4. Jülicher Schlosskonzert mit dem Ensemble „amarcord“ findet am Sonntag, 22. Februar, um 20 Uhr statt. Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind die besonderen Markenzeichen von „amarcord“.

Das äußerst facettenreiche und breitgefächerte Repertoire umfasst Gesänge des Mittelalters, Madrigale und Messen der Renaissance, Kompositionen und Werkzyklen der europäischen Romantik und des 20. Jahrhunderts sowie A cappella-Arrangements weltweit gesammelter Volkslieder und bekannter Songs aus Soul und Jazz.

Dem Neuen gegenüber aufgeschlossen, legen die Sänger großen Wert auf die Pflege und Förderung zeitgenössischer Musik. So schrieben unter anderem Bernd Franke, Steffen Schleiermacher, Ivan Moody, James MacMillan, Sidney M. Boquiren, Siegfried Thiele und Dimitri Terzakis Werke für „amarcord“.

Wenngleich reine A cappella-Programme im Mittelpunkt der Konzerttätigkeit stehen, gibt es regelmäßig Projekte mit namhaften Ensembles und Künstlern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, der Lautten Compagney, der Cappella Sagittariana, dem Leipziger Streichquartett, den KlazzBrothers, der Pianistin Ragna Schirmer, dem Bandoneonvirtuosen Per Arne Glorvigen und dem Geiger Daniel Hope.

Das Vokal-Ensemble ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Neben dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zählt „amarcord“ zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland. Regelmäßig gastiert die Gruppe bei den bedeutenden Musikfestivals.

Zahlreiche CDs dokumentieren eindrucksvoll die Facetten des Repertoires und werden vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Für die aktuelle CD „Folks & Tales“ erhielten die Sänger 2014 ihren sechsten Contemporary A Cappella Recording Award, mit dem jährlich die besten Produktionen weltweit im A cappella-Bereich prämiert werden.

Im Programm „Traumlicht” interpretiert „amarcord“ Werke von; Richard Strauß (1864 – 1949) „Vor den Türen“, Franz Schubert (1797 – 1828) „Mondenschein“ D 875 (1826), „Vier Gesänge für vier Männerstimmen“ D 983 (1823), Camille Saint-Saëns (1835 – 1921) „Saltarelle op. 74“, Jean Cras (1878 – 1935) „Dans la montagne“ (1925), Richard Strauß „Traumlicht“, „Hüt du dich!“, Max Reger (1873 – 1916) „Ich ging durch einen grasgrünen Wald“, „Lieblich hat sich gesellet“, „Verlorenes Lieb’“, „Der Tod als Schnitter“, Richard Strauß „Liebe“ op. 42 Nr. 1; Max Reger „Das Lieben bringt groß’ Freud’“, „Ich hab’ die Nacht geträumet“, „Liebchens Bote“, „Trutze nicht“, Richard Strauß „Fröhlich im Maien“.

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