Am Tisch des Herrn: Erstkommunion in Jülich

Von: ptj
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18 Kommunionkinder ziehen in den Chorraum der Propsteikirche ein. Foto: Jagodzinska

Jülich. Was bedeutet Kommunion? „Jesus kommt jedem Kind ganz nah, er gibt sich in seine Hand. Der große Gott macht sich ganz klein – im Alltäglichsein, im Brot schenkt er sich ganz hin aus Liebe zu uns.“ So erklärten Propst Josef Wolff und sein Pastoralteam das Sakrament, dass viele Kinder traditionell am „Weißen Sonntag“, dem letzten Tag der Osteroktav empfangen.

Auch in jedem der drei Seelsorgebereiche der Jülicher Pfarrei „Heilig Geist“ wurde bereits eine Erstkommunion gefeiert, die anderen Kirchen folgen an den nächsten Sonntagen nach. 18 Kinder traten in der Propsteikirche zum ersten Mal zum Tisch des Herrn.

Seit November hatten sie sich mit Gemeindereferentin Beate Ortwein und ihrem Katechetenteam auf den Empfang vorbereitet. Nach alter Tradition fast wie Brautleute gekleidet, zogen sie in den Chorraum von St. Mariä Himmelfahrt ein und bildeten einen Halbkreis um den Altar herum.

Mit an der Osterkerze entflammten Vigilkerzen zündeten die Katecheten ihre Kommunionkerzen an. Die Erstkommunikanten erneuerten ihr Taufversprechen, beteten während des feierlichen Gottesdienstes mit Propst Wolff die Fürbitten und brachten ihm und einem Gastpriester zur Gabenbereitung Wein und Wasser, bevor ihnen zum ersten Mal der Leib des Herrn gereicht wurde.

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