Am Elfmeterpfiff des Schiris scheiden sich die Meinungen

Von: hfs.
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Das Bezirksliga-Derby zwischen Rurdorf und Inden/Altdorf entwickelte sich aufgrund der Platzverhältnisse zum reinen Kampfspiel. Foto: Kròl

Jülich. Am Ende mussten die Übungsleiter Hajo Meuser vom FC Rurdorf und Armin Matla vom FC Inden/Altdorf mit dem 1:1 im Bezirksliga-Derby leben. Uneinigkeit herrschte allerdings über den Elfmeter, den der Gast zum Ausgleichstreffer genutzt hatte.

Dass der Unparteiische das Lokalduell überhaupt anpfiff, kam zwar dem Wunsch beider Mannschaften entgegen. Aber die Austragung, bekannte Meuser, „war angesichts der Platzverhältnisse schon grenzwertig“. So durften die Fans kein hochklassiges Spiel erwarten, sie sahen ein reines Kampfspiel, das nichts für Ästheten war.

„Ich freue mich, dass sich meine Mannschaft nach der drei Tage zuvor erlittenen 0:5-Klatsche bei Walheim II gut zurückgemeldet hat“, lobte Matla. Der sah seine Mannschaft in der ersten Hälfte im Vorteil, räumte ihr auch die größeren Chancen ein. So durch Hussein Alawie (19.), doch der scheiterte völlig freistehend vor Rurdorf Keeper Dirk Räder.

Zwei Minuten später touchierte ein Ball von Mirbach den Pfosten, danach war es erneut Alawie, der in der 23. Minute verzog. So gesehen war das 1:0 des Rurdorfer Heck glücklich. „Aber nach der Pause hatten wir mehrmals die Gelegenheit, durch Florian Honnes, Marvin Büttner oder Yannik Schönen nachzulegen“, bedauerte Hajo Meuser das Auslassen dieser Möglichkeiten.

Dann folgte die umstrittene Szene aus der 72. Minute. „Michael Koziolek ist von den Beinen geholt worden, für mich folglich ein Elfmeter“, betonte Matla. Sein Gegenüber Meuser hatte dies allerdings anders gesehen. „Beide Spieler liefen bei einem Zweikampf zusammen in den Strafraum, blieben im Morast stecken, gingen beide gleichzeitig zu Boden“, schilderte der Rurdorfer Coach den Vorfall, den der Unparteiische mit Elfmeter ahndete. „Es ist ärgerlich, wenn man durch so eine Endscheidung zwei Punkte verliert. Auf der anderen Seite war das Remis in Ordnung“, resümierte Meuser.

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