Am 21. Oktober legen die neugewählten Bürgermeister los

Von: -vpu-/ahw
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Der neue Jülicher Bürgermeister Axel Fuchs musste nach dem Wahlsieg viele Hände schütteln. Foto: Uerlings

Jülcher Land. Die drei neuen Verwaltungsleiter im Jülicher Land treten am 21. Oktober zum Dienst an – das ist gesetzlich geregelt. Die feierliche Einführung in die Ämter erfolgt nur in Jülich am selben Tag: Der neue Bürgermeister Axel Fuchs legt bei einer Sondersitzung des Stadtrates ab 18 Uhr im Großen Sitzungssaal seinen Amtseid ab.

Dieser zunächst vorläufige Termin wurde am Mittwoch in den städtischen Terminkalender eingetragen. Marion Schunck-Zenker in Linnich und Jörn Lange­feld in Inden folgen am Donnerstag, 22. Oktober.

In den nächsten knapp drei Wochen hat der Jülicher Wahlsieger keinen Tag Atempause. Er muss bis zum 20. Oktober seinen Dienst als Personalratsvorsitzender im Finanzamt Düren leisten, um einen Tag später das Neue Rathaus Jülich als „Chef“ zu betreten. „Der Wahlkampf hat viel Urlaub gekostet“, erklärte Axel Fuchs im Gespräch mit der Redaktion.

Nach dem Wahlsieg wurde natürlich im Kreise von Freunden und Helfern gefeiert, „aber nicht ausschweifend“. Am Erfolg hatten laut Fuchs „viele Menschen Anteil. Ich war überwältigt.“ Über viele Stunden am Sonntag und Montag nahm der 47-Jährige aus Jülich Gratulationen auf allen „Kanälen“ entgegen. Noch vor seiner Amtseinführung wird sich Fuchs mit dem amtierenden Bürgermeister Heinrich Stommel treffen und auch Gesprächseinladungen wahrnehmen – einige Ratsfraktionen haben sich bei ihm gemeldet.

Parallel mit der Abwicklung des alten und der Vorbereitung auf den neuen Beruf ist derzeit auch Marion Schunck-Zenker (MSZ) beschäftigt, die ebenfalls „noch“ in der Finanzverwaltung unterwegs ist, und zwar in Aachen als Prüferin von Großbetrieben und Konzernen. Jetzt wechselt sie in die Linnicher Stadtverwaltung, die eher mit einem mittelständischen Unternehmen vergleichbar ist.

Nachdem ihr am Wahlabend die Anspannung nach der harten Arbeit auf ihr Ziel hin noch anzumerken war und das Ergebnis sie (fast) sprachlos machte, ist sie im Vorfeld ihres Amtsantritts wieder ganz die alte. MSZ wird sich auf jeden Fall mit dem Beigeordneten Hans-Josef Corsten zusammensetzen und auch das Gespräch mit Amtsinhaber Wolfgang Witkopp suchen. Insgesamt lautet die Devise der 43-Jährigen: Zuhören, schauen und Gespräche führen. Von Kollegen wie dem Aldenho-vener Bürgermeister Ralf Claßen, der auch noch nicht lange an der Spitze der Gemeindeverwaltung steht, verspricht sie sich „Tipps für die ersten Tage im Amt“.

Mit dem Wechsel ins Rathaus verbunden ist das Ausscheiden Schunck-Zenkers aus der SPD-Stadtratsfraktion. Die Nachfolge ist dort längst geregelt: Nachrücken wird Helmut Foit, Ortsvorsteher in Glimbach, von der Reserveliste der SPD.

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