Jülich - Altherren-Liga nimmt den Spielbetrieb auf

Altherren-Liga nimmt den Spielbetrieb auf

Von: hfs.
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Begrüßen eindeutig die Einführung einer Altherrenliga: Peter Kosprd, noch Trainer beim Zwangsabsteiger Gürzenich, sowie Edin Durakovic (r.), Trainer beim A-Ligisten SC Jülich 1910/97. Foto: hfs

Jülich. Altherrren-Fußball ist und bleibt Freizeitfußball. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn in dieser Woche ein Altherren-Ligaspielbetrieb eingeführt wird. Der erste Spieltag wird dabei in der Zeit vom 9. bis 25. April abolviert.

„Ja, es gilt ein Zeitraum, in dem die Spiele stattfinden müssen. In freier Abstimmung zwischen den beiden Vereinen”, hebt Matthias Hunf, Freizeitbeauftragter des Fußballkreises Düren einen der wesentlichen Unterschiede zum normalen Ligabetrieb heraus. Zusammen mit Dieter Laufenberg vom SV Niederzier hat er seit November des vergangenen Jahres an der neuen Liga gebastelt.

Variabele Spielerzahl

In einer ersten Vorstellungsrunde wurden im Dezember mit den anwesenden Vereinsvertretern die ersten Eckdaten für den neuen Spielbetrieb im Fußballkreis Düren erarbeitet. So gehen denn insgesamt zehn Vereine und zwei Spielgemeinschaften - letztere sind die SG Niederzier/SC Jülich 1910/97 und die SG Weiden/Rurtal - an den Start.

In zwei Gruppen spielen jeweils sechs Mannschaften. Gespielt wird unter normalen Umständen mit je elf Spielern. Doch diese Zahl kann sich auf bis zu sieben je Mannschaft reduzieren. „Wenn eine Mannschaft einmal nur acht Spieler aufbieten kann, muss die gegnerische Mannschaft ebenfalls nur acht Spieler auflaufen lassen”, so Hunf, der auch betont, „dass die Spielerliste unbegrenzt ist.” Voraussetzung ist allerdings, dass der eingetragene Spieler Vereinsmitglied ist, bei Spielgemeinschaften einem der beiden Vereine angehören muss.

Die Liste kann während der laufenden Saison durch Neuzugänge ergänzt werden. „Aber nicht mit solchen Spielern, die bei einem anderen Verein gemeldet sind”, weist Dieter Laufenberg auf eine weitere Besonderheit in der Altherren-Liga hin.

Gespielt wird in Hin-und Rückrunde, wobei es keine Schiedsrichteransetzungen seitens des Fußballkreises gibt. Die Leitung der Spiele wird immer von den Heimmannschaften besetzt.Der letzte Spieltag endet am 1. Oktober. Bereits einen Tag später, so lautet jedenfalls die bisherige Planung, soll schon der Kreismeister ermittelt werden. „Entweder zwischen den beiden Ersten der Gruppen, oder aber in einer Viererrunde mit den jeweils beiden Ersten”, umschreibt Hunf das Finale der Meisterschaftsrunde, die auf Wunsch vieler Vereine installiert wurde.

„Viele Spieler wollen zwar auch im Alter weiter Fußball spielen, aber nicht regelmäßig an einem festgelegten Wochenende”, sagt Hunf, der die Idee von dem flexiblen Spieltag begrüßt. Neben den Fußballkreisen Rhein-Erft und Euskirchen sind die Dürener einer der „Probekreise” im Fußballverband Mittelrhein.

Auch wenn der erste Spieltag offiziell erst am 9. April beginnt - es hat schon zwei vorgezogene Spiele gegeben! Die bestritten die Sportgemeinschaft Düren 99 gegen Burgwart (0:2) und gegen den SV Merken. Dieses Spiel endete zwar 5:5. „Aber wir müssen das Spiel mit 2:0 für Merken werten”, stehen Hunf und Laufenberg, die für den AH-Ligabetrieb verantwortlich zeichnen, vor der ersten Wertung am „grünen” Tisch. Denn der Gastgeber soll einen zu jungen Spieler eingesetzt haben. Hunf: „Die Altersgrenze ist mit dem Jahrgang 1978 nach unten begrenzt.”
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