Gevelsdorf - Altenpflegeheim: Begegnung der Senioren mit Hund, Pony und Hase

Altenpflegeheim: Begegnung der Senioren mit Hund, Pony und Hase

Von: jago
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Die Tiere von Gregor Kryk eroberten beim Besuch in Gevelsdorf die Herzen der Bewohner des Altenpflegeheims „Haus Rose“ und sorgten für einen abwechslungsreichen Nachmittag. Foto: Jagodzinska

Gevelsdorf. „Unsere Bewohner sollen sich wohlfühlen wie in einer großen Familie“, sagt Margit Fust, die im Altenpflegeheim „Haus Rose“ in Gevelsdorf federführend für das Beschäftigungsangebot ist, während sie neben einer Seniorin kniet.

Deren Blick scheint sich im blauen Himmel zu verlieren. Liebevoll streichelt sie ihr über die Hand, hält ihr mit der anderen ein Körbchen entgegen, in dem ein Zwergkaninchen hockt.

Das niedliche Tier wird ganz vorsichtig angenommen, das weiche Fell reizt zum Anfassen. Ein leichtes Lächeln im Gesicht der Seniorin lässt vermuten, dass ein wenig Aufmerksamkeit zurückkommt, und damit vielleicht die Erinnerung an eine weit zurück liegende schöne Begebenheit, die im Gedächtnis fest verankert ist.

Heimleiterin Rosemarie Faubel und Pflegeleiterin Denise Scheer sehen sich selbst als Mitbewohnerinnen und kennen daher die Bedürfnisse der ihnen anvertrauten im Herbst des Lebens stehenden Menschen bestens.

Eine besondere Abwechslung gab es mit dem Besuch von Gregor Kryk mit seinen tierischen Freunden. Der Wegberger Altenpfleger kam in Begleitung mehrerer Kaninchen, Meerschweinchen, einer Ente, eines Hunds und eines Ponys, um Aktivität in den Nachmittag der Heimbewohner zu bringen. Dabei betonte er, dass es sich nicht um eine tiertherapeutische Maßnahme handele, sondern um eine lose Begegnung ohne vorgegebenes Ziel.

Es ergab sich von selbst, dass Bewegung in die Runde kam, den Heimbewohner war die Freude deutlich anzumerken. Die Aussage, dass das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wird, wenn Tiere ins Spiel kommen, fand an diesem Nachmittag im „Haus Rose“ eine sichtbare Bestätigung.

Der Austausch von Erinnerungen an eigene Tiere machte den Senioren sichtlich Spaß. Auf der tierischen Seite hätte Pony Leica sicher nichts dagegen gehabt, sich auf einen längeren Aufenthalt im Haus Rose einzustellen, gab es doch sogleich einen netten älteren Herrn, der für Futter und den Nachschub leckerer Äpfel sorgte.

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