Altenheim-Bau „Am Mühlenteich” bekommt seinen letzten Schliff

Von: Otto Jonel
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Noch wird fleißig gewerkelt.
Noch wird fleißig gewerkelt. In zweieinhalb Monaten sollen die Sektkorcken zur Eröffnung knallen. Foto: Jonel

Linnich. Vor einem Jahr war Spatenstich. Jetzt kann schon mal der Sekt zur Eröffnung geordert werden. Der Bau des Alten- und Pflegeheims „Am Mühlenteich” in Linnich geht seiner Vollendung entgegen.

Am 1. Oktober soll es eröffnet werden, wie jüngst den Linnicher Kommunalpolitikern im Stadtrat mitgeteilt wurde.

Raoul Pöhler, Geschäftsführer der Ursula Schmidt GmbH, ist sogar noch ein wenig optimistischer. „Vielleicht sogar ein bisschen eher” könnte das Haus in Betrieb gehen, wenn der Generalunternehmer mitspiele.

Pöhler, nach gesundheitlich schwerer Zeit wieder genesen, sieht mit wachsender Ungeduld der Vollendung eines Projektes entgegen, „an dem wir zehn Jahre gearbeitet haben”.

Eine wesentliche Veränderung seit der Grundsteinlegung vor einem Jahr hat es allerdings gegeben. „Wir sind nicht mehr direkt Investor, sonden bedienen uns einer irischen Investoren-Gruppe”, bestätigt Pöhler eine entsprechende Nachfrage. Seit längerer Zeit wurde in und um Linnich über dieses irische Engagement spekuliert. Die „irischen Freunde”, erzählt Pöhler offen, habe man ins Boot geholt, um „den enormen Wachstumsprozess der Ursula Schmidt GmbH zu flankieren”.

Pöhler sieht in der wirtschaftlichen Kooperation mit der Lanber Nursing des irischen Investors Bert Allen ein tragfähiges Fundament der Wachstumsbestrebungen eines mittelständischen Unternehmens. Lanber Nursing fungiere als Geldgeber, vergleichbar mit einer Bank. „Die Investorengemeinschaft stellt das Kapital zum Bau oder Erwerb bereit”, erläutert Pöhler, der seit Jahren mit der irischen Investementgruppe bekannt ist. „Am operativen Geschäft sind sie nicht beteiligt.”

Die Ursula Schmidt GmbH werde also das neue Linnicher Haus ebenso betreiben wie „Gut Köttenich” in Aldenhoven und das Altenheim „An der Zitadelle” in Jülich. Abseits dieser rein finanzwirtschaftlichen Ebene hat sich zwischenzeitlich auch Entscheidendes auf der Betriebsebene des künftigen Altenheimes getan. Mit Gerd Thönnessen steht der künftige Leiter der Einrichtung fest.

Thönnessen kennt das Metier. Er hatte die Leitung im Hasselsweiler Caritas-Haus „Heilige Familie”. Pöhler, der sich die Besetzung der Leitungsposition in Linnich vorbehalten hatte, sieht in Thönnessen „einen hevorragenden Mann, der auch einen engen Bezug zur Stadt Linnich hat”.
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