Rödingen - Alte Schule Rödingen: Verkauf ist keine Alternative

Alte Schule Rödingen: Verkauf ist keine Alternative

Von: jago
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Die Arbeitsgruppe zur Nachfolgenutzung der alten Schule wird auf der Informationsveranstaltung am 25. März ein Konzept vorstellen und die Gründung eines Trägervereins initiieren.

Rödingen. Der Schulbetrieb in der alten Schule in Rödingen wird zum Sommer 2015 eingestellt. Auf Anregung des Gemeinderats hat die Verwaltung zügig damit begonnen, gemeinsam mit den Ortsvereinen die Planungen für ein Nachfolgekonzept in die Wege zu leiten.

Aus einer ersten Versammlung, an der knapp 50 Interessenvertreter teilnahmen, wurde eine zwölfköpfige Planungsgruppe beauftragt, zunächst ergebnisoffen Ideen und Möglichkeiten zu erarbeiten. Nachdem einige Vereinsvorstände die für ihre Ansprüche optimalen Lösungen zur Sprache gebracht haben, zeichnet sich ab, dass eine Kompromisslösung erarbeitet werden muss, von der alle profitieren.

Im Raum steht beispielsweise die Frage, ob die geplante Halle zwischen Alt- und Neugebäude in offener Bauweise mit integrierten Modulen zum Raumabschluss zu favorisieren ist, oder ob die geschlossenen Variante zum Tragen kommen soll. Weiterhin ist die Ausgestaltung des Bodenbelags von großer Bedeutung. Klar ist hingegen, dass der im Vorfeld eingebrachte Vorschlag, die alte Schule komplett zu verkaufen und eine Multifunktionshalle in Sportplatznähe zu errichten, keine Alternative sein wird.

Unterschiedliche Ansprüche

„Unsere alte Schule“ steht als Aufmacher auf einem in den Ortschaften verteilten Flyer, in dem die Planungsgruppe die Ansätze vorstellt und mit dem sie zur Informationsveranstaltung am 25. März um 19 Uhr in den Saal der Gaststätte „Zum Löwen“ einlädt. Mit diesem Aufmacher wird verdeutlicht, dass bei der Neukonzeption der Schulgebäude die breit gestreuten Interessen aller Bürgerinnen und Bürger Berücksichtigung finden sollen.

Bei der Vorbesprechung der Arbeitsgruppe zum Informationsabend betonte Bürgermeister Jürgen Frantzen: „Wir haben einen Arbeitsauftrag vom Rat, die unterschiedlichen Ansprüche in einem Konzept unterzubringen.“ Dabei gelte es, eine Lösung zu finden, die Zuspruch findet und allgemein angenommen wird.

Großes Interesse sollten die Nutzungsmodelle finden, die die Arbeitsgruppe im Verlauf der Informationsveranstaltung erläutern wird. Die ausführliche Präsentation wird die Entscheidung, sich einem zu gründenden Trägerverein beizutreten, sicher erleichtern. Die Vorteile liegen auf der Hand, so werden beispielsweise die Kosten zur Veranstaltung eines Kindergeburtstags oder einer Hochzeit für Mitglieder nur halb so hoch sein wie für Nichtmitglieder.

Die Planungsgruppe empfiehlt allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern, an der Informationsveranstaltung mit anschließender Diskussion teilzunehmen. Die Gelegenheit, bei der Weichenstellung für ein zukunftsweisendes Projekt im Dorfleben dabei zu sein und sich einzubringen, sollte man sich nicht entgehen lassen.

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