Linnich - Alle Linnicher Chöre stimmen auf anstehende Festtage ein

Alle Linnicher Chöre stimmen auf anstehende Festtage ein

Von: Kr.
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Erstmals am Linnicher Weihnachtskonzert mitgewirkt hat der Chor „Laudis Laetitia“. Foto: Kròl

Linnich. Es ist stets ein besonderes Ereignis und zieht viele Besucher an, wenn alle Linnicher Chöre am dritten Adventsonntag zum großen Weihnachtskonzert in die Pfarrkirche St. Martinus einladen. Sie tun dies, um ihren Mitmenschen in der oft hektischen Vorweihnachtszeit eine Stunde der Muße zu schenken sowie für einen guten Zweck.

Zum Ende des Konzertes bitten sie um eine Spende, die aktuell zur Hälfte an den Kinderpflegedienst „Kleine Helden GbR“ gehen sollte und zur anderen Hälfte an den „Initiativkreis Asyl“.

Es war wieder ein ausgewogenes stimmungsvolles Programm, mit dem die Sängerinnen, Sänger und Musiker das Publikum einstimmten. Einen meditativen Text steuerte Pfarrer Stefan Bäuerle bei, der die jüdische Dichterin und Nobelpreisträgerin Nelly Sachs zitierte und einen Bogen zum Weihnachtsfest schlug. „Dieses Kind steht für die paradoxe Macht der Ohnmächtigen. Es ist Advent“, schloss er.

Die evangelische Pfarrerin Wiebke Harbeck erzählte eine Geschichte aus dem alten Persien, in der drei Männer ihre Familien verlassen, um einem Stern zu folgen. Dieser Stern bringt 30 Jahre später eine ihrer Frauen nach Jerusalem und zu Jesus Christus.

Zunächst hatte eine Schola das Konzert eröffnet und anschließend Martina Tsiakiris die Zuhörer als Vorsitzende des Pfarreirates begrüßt, der die Organisation übernommen hatte. Den Reigen weihnachtlicher Lieder eröffnete der Kirchenchor Linnich unter Leitung von Ralph Over. Titel wie „Jerusalem“, „Zum Himmel“ und „Heller Stern“ hatten sie ausgewählt. Der Linnicher Männergesangsverein unter Leitung von Maria Mironova war ebenfalls beteiligt und erfreute die Zuhörer mit Liedern wie „Fröhliche Weihnacht überall“ und„Hört die Botschaft“.

Der evangelische Singkreis mit Youna Park, in dem Jung und Alt gemeinsam singen, steuerte ebenfalls Lieder bei. Herzerfrischend war die kleine Zugabe der Kinder, die ihre Zuhörer in die Weihnachtsbäckerei entführten. Erstmals bei diesem Konzert mit dabei war der neu gegründete Chor „Laudis Laetitia“ unter Leitung von Thomas Matthias Offergeld.

Sie geleiteten das Friedenslicht, das die Linnicher Pfadfinder „Rurlinge“ am Nachmittag aus Aachen geholt hatten, feierlich mit ihrem Gesang zum Altar. Sie hatten sich überwiegend der klassischen Musikliteratur zugewandt und trugen Lieder wie „Veni veni Emanuel“, „Macht die Tore weit“ und „Das Volk das im Finstern wandelt“ vor.

Den Abschluss dieses Konzertes bildete der Gospel Chor „Good News“ unter Leitung von Youna Park mit typischem Gospelgesang. Zudem wurde das Konzert von den Organisten Thomas Olschitzka, Philipp Tsiakiris und Thomas Matthias Offergeld musikalisch mitgestaltet.

Mit einem gemeinsamen Lied aller Chöre und der Gäste endete die besinnliche Stunde. Froh war die Linnicher Gemeinde zudem darüber, dass rechtzeitig für das Weihnachtskonzert das große Friedenstransparent wieder am Turm aufgehängt worden war.

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