Alexander Sieberichs: Ein Vorbild an Einsatzbereitschaft

Von: rb
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Vorbildliche Ehrenamtler: Torsten Dremel (l.) mit Jubilar Alexander Sieberichs (Mitte) und dem Beigeordneter Hans-Josef Corsten (2.v.r.) sowie den beiden beförderten Feuerwehrmännern Mario Kops (2.v.l.) und Jörn Eidams (r.). Foto: Beyß

Gereonsweiler. Fahrzeuge, Geräte und Ausrüstung - zweifellos braucht eine Freiwillige Feuerwehr all diese Dinge, um einen guten Job zu machen. Doch am wichtigsten bleiben die ehrenamtlichen Helfer, die ihre Zeit und ihr Engagement den vielen Übungen und Einsätzen sowie der Vereinsarbeit widmen.

Dieser Meinung war auch Hans-Josef Corsten, Beigeordneter der Stadt Linnich, der auf der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Gereonsweiler in Vertretung des Bürgermeisters die Ehre hatte, einen besonders aktiven Feuerwehrmann auszuzeichnen.

Seit 35 Jahren unterstützt Alexander Sieberichs die örtliche Wehr. Seine Beförderungen und Auszeichnungen füllen inzwischen eine ganze Din A4-Seite. Hans-Josef Corsten übergab ihm feierlich eine Ehrenplakette und eine Urkunde und bedankte sich im Zuge seiner Laudatio bei der gesamten Mannschaft für ihre freiwillige Tätigkeit zum Wohl der Bevölkerung.

Im Rahmen der Generalversammlung wurde die Truppe sogar um zwei Helfer reicher, denn Alexander Sieberichs beförderte Jörn Eidams und Mario Kops nach zahlreichen Übungen und absolvierten Lehrgängen zu Feuerwehrmännern.

Anschließend sprach Torsten Dremel kurz das Thema „Neues Gerätehaus” an und bat den Beigeordneten um eine Stellungnahme seitens der Kommune. Verschiedene Ideen zur Finanzierung eines Gerätehauses, wie zum Beispiel das Anmieten einer Halle, kamen zur Sprache und wurden mit Hans-Josef Corsten kurz durchgesprochen. Dieser machte unter anderem auf den Brandschutzbedarfsplan aufmerksam, der vor kurzem von der Stadt verabschiedet wurde, und hoffte diesbezüglich auf eine gute Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Gereonsweiler.

Natürlich warf die Mannschaft auch einen Blick zurück in das vergangene Jahr und erinnerte sich an die zwei tödlichen Verkehrsunfälle auf der K6 und auf der B57. Zudem ereignete sich ein „Rübenunfall”, ebenfalls auf der K6. Die Wehr rückte zu zwei Hausbränden aus: einmal in Gereonsweiler selbst und einmal zum Brand der Stadthalle Linnich. Insgesamt zählten die Wehrleute zwölf Einsätze.

Schnell vor Ort

„Unsere Ausrückzeiten haben sich merklich verbessert”, lobte Torsten Dremel. „Inzwischen liegen wir deutlich unter sieben Minuten.” Zudem absolvierten die Ehrenamtler 17 Übungen und trafen sich sechs Mal zur Vereinsarbeit. Die nun achtköpfige Jugendfeuerwehr konnte zwei Neuzugänge verzeichnen: Alina Paul und Anja Radloff sorgen erstmals für weibliche Verstärkung.

Letztes Jahr hatten sich die Wehrleute vorgenommen, eine durchschnittliche Beteiligung von 50 Prozent zu erreichen (Einsätze fielen aus den Statistiken heraus). Nur knapp wurde diese mit 48 Prozent knapp verfehlt. Jubilar Alexander Sieberichs stach aus der Statistik hervor: er war bei 97 Prozent der Aktivitäten anwesend. Eine beachtliche Quote, die den anderen Wehrleuten ein Vorbild sein kann, so Torsten Dremel.
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