Aldenhovener Schulausschuss gewinnt ungeschminktes Bild

Von: ahw
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Der Aldenhovener Schul- und Sozialausschuss bei der Baustellenbesichtigung: Helmut Gering (vorn), Leiter der Käthe-Kollwitz-Realschule, zeigt beim Rundgang, wie hoch das Wasser im Tiefparterre stand. Der Pegel ist auch links an der Wand zu erkennen. Foto: Wolters

Aldenhoven. Bevor der Aldenhovener Schul- und Sozialausschuss am Montag in die Tagesordnung einstieg, war ein Rundgang durch das Gebäude der Käthe-Kollwitz-Realschule angesetzt, wo auch die Gesamtschule Aldenhoven-Linnich (GAL) untergebracht ist. Die Führung teilten sich Realschulleiter Helmut Gering und Jürgen Frenken, Stellvertretender Leiter der GAL.

Der erläuterte die schmucken neuen Räume der GAL-Verwaltung, die früher einmal als Abstellkammern gedient haben. Im Tiefparterre, wo sich die kostspieligsten Fachräume für Chemie, Physik, Werken und Tiffany waren, fanden die Ausschussmitglieder eine weitläufige Baustelle vor. Nach dem Wassereinbruch vor einigen Monaten sind die beauftragten Firmen derzeit mit Hochdruck dabei, die arg malträtierten Räume wieder für den Unterricht herzurichten. Dazu musste zunächst eine aufwändige Trocknung erfolgen und Raum für Raum in den Rohbauzustand versetzt werden, ehe mit dem Wiederaufbau begonnen werden kann.

Infernalischer Baulärm

Später in den Klassencontainern auf dem Schulhof führte Chemielehrer Stefan Klocke vor, wie der Unterricht in seinem Fach ohne die entsprechende Experimentierausstattung erfolgt. Zudem präsentierte er Fotos des Wassereinbruchs und seiner Folgen auf einem Smart-Board, das die Überflutung heil überstanden hat, und spielte die infernalische Geräuschkulisse vor, die die Bauhandwerker teilweise sogar während der Unterrichtszeit (!) entfachen.

Ähnliches gilt für den provisorisch eingerichteten Physik-Fachraum, der mit hochgehängten Stromkabeln ausgerüstet worden ist und übergangsweise als Multifunktionsraum dient, wie Schulleiter Gering erläuterte.

Sanitärtrakt macht Sorgen

Auch die Großsporthalle gehört zu dem Gebäudekomplex. Hier äußerte sich Jürgen Frenken von der GAL zwar positiv zur eigentlichen Sporthalle, die über einen neuen Boden verfügt, doch der Sanitärtrakt, der an die frühen 1970er Jahre erinnert macht ihm Sorgen. Hier werde es allerdings erst Veränderungen geben, wenn das Dach dieses Anbaus erneuert worden ist, machte Bauamtsleiterin Anita Klotz klar. Zuletzt war offenbar Feuchtigkeit bis in die Lüftungsschächte geraten, was dringenden Handlungsbedarf erforderte.

Am Ende kehrte der Schul- und Sozialausschuss in die Aula der Schulen ein, um sich mit frischen Eindrücken der umfangreichen Tagesordnung zu widmen.

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