Aldenhoven - Aldenhovener Ringerriege empfängt KSV Kirchlinde

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Aldenhovener Ringerriege empfängt KSV Kirchlinde

Von: hfs.
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Auch wenn Milad Ziyae hier in Unterlage geraten ist, am Ende konnte sich der Aldenhovener Ringer über einen Schultersieg gegen seinen Kirchlindener Gegner freuen. Foto: TuS Aldenhoven

Aldenhoven. Es war ein Kampf auf Augenhöhe, trotz Personalmangels und der damit verbundenen sehr knappen 15:17-Niederlage gegen den KSV Kirchlinde. Den empfing die Aldenhovener Ringerriege zum Heimkampf in der Sporthalle Aldenhoven.

Zuerst startete in der Klasse bis 57 kg Yakup-Ali Avci gegen Santino Lora. Avci ließ seinem Gegner keine Chance und schulterte ihn nach einer Führung von 8:0. Michael Karduck (130 kg) musste vor Kampfbeginn verletzungsbedingt aufgeben. „Das Risiko war zu hoch eine größere Verletzung zu riskieren“, ärgerte sich Michael Karduck trotzdem.

Der Jugendliche Milad Ziyae zeigte in der 61-Kilogramm-Klasse, was in ihm steckt, trotz ungewohnter Stilart. Er schulterte seinen Gegner. Ein Schlüsselkampf war das Match von Mohamed Zeggai in der Klasse bis 98 Kilogramm. Er hatte die Aufgabe, die volle Punktzahl zu erreichen. Der Gegner setzte alles daran, dies gegen den Aldenhovener Trainer zu verhindern. Doch der landete einen Punktsieg nach sechs Minuten.

Nach der Pause erfüllte Yousef Ghayoumi seine Aufgabe und holte die maximale Punktzahl für seine Mannschaft. Der nächste Schlüsselkampf stand bevor. In der 86-Kilogramm-Klasse im klassischen Stil stand Anouar Bourihiya auf der Matte. Nach kurzem Antasten brachte der TuSler seinen Gegner aus dem Gleichgewicht. Der Kampf endete mit einem Schultersieg. Vadim Dubowik „kochte“ unter der Woche vier Kilogramm ab, um in der 71-Kilogramm-Klasse zu starten, da Justin Colling aus beruflichen Gründen ausfiel.

Dubowik wollte unbedingt den Sieg, doch sein Gegner Marcel Behrend kam besser in den Kampf und baute eine 8:0-Punktführung auf. In der Aufholjagd holte Dubowik Punkt für Punkt. Bei Kampfende stand es 8:8. Doch die Siegpunkte gingen an den Kirchlindener, da bei Gleichstand derjenige gewinnt, der während des Kampfes die höhere Punktewertungen erringt. Rawaz Barazanjy und Sebastian van Loo verloren ihren Part, so dass Niklas Basner, wie so oft, am Ende alles richten musste.

Nur mit seiner vollen Punktezahl konnten die Aldenhovener noch den Kampfabend gewinnen. Eine schwere Aufgabe gegen den erfahrenen Jens Friedhoff aus Kirchlinde. „Er hat zugemacht und nichts zugelassen,“ ärgerte sich Basler nach Kampfende. Er konnte zwar einen Punktsieg erringen, aber für den Gesamtsieg reichte der nicht. Mit 15:17 Punkten verloren die Aldenhovener Ringer.

„Der Sieg war möglich. Trotz großer Ausfälle im Kader“, freute sich zum Beispiel Ismet Aydemir, der Jugendtrainer des Vereins. Und Co-Trainer Ralph Bettge war sich sicher, „dass der Knoten, gerade bei den noch unerfahrenen Athleten Ringern, platzen wird.“ Der nächste Heimkampf ist am 30. September, wo der TuS auf den KSV Jahn-Marten 05 trifft. Ein Kampfabend, der, so die Erfahrungen aus der Vergangenheit, wiederum tollen Ringersport verspricht.

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