Aldenhovener Ringer wollen am Nachwuchskonzept festhalten

Von: hfs.
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Setzen in der neuen Saison der Verbandsliga auf ihre Nachwuchsringer: TuS Vorsitzender Norbert Westmark (hinten links) sowie Trainer Mohamed Zeggai (vorne rechts.) Foto: TuS Aldenhoven

Aldenhoven. Die Ringer-Riege des TuS Aldenhoven hat sich nach Ansicht von Trainer Mohamed Zeggai gut in der Verbandsliga etabliert und geht bestens vorbereitet in die Saison 2017. Im vergangenen Jahr sicherten sich die Ringer des TuS Aldenhoven einen starken 5. Platz, obwohl man bewusst die Athleten zwischen der 1. und 2. Mannschaft rotieren ließ.

Gleich zum Auftakt der Saison bekamen es die TuS-Ringer mit einem erwartet starken Gegner zu tun. Gegen den RC Ehrenfeld hatte es in der Vergangenheit viele spannende und entscheidende Kämpfe gegeben. Diesmal wurde es mit 15:13 eine hauchdünne Entscheidung zugunsten der Kölner. „Das hätte auch gut andersherum ausgehen können“, zeigte sich Norbert Westmark enttäuscht vom Ergebnis, aber nicht von der TuS-Mannschaft. „Die Jungs haben alles gegeben.“

Das honorierte auch das Publikum in der Halle an der Schwanenstraße. „Die nachfolgenden Aufgaben werden nicht leichter. Einige unserer Gegner haben ordentlich aufgestockt, haben sich mit neuen und starken Athleten verstärkt“, sagt der TuS-Trainer. Aber, so fügt er auch an, darin liege auch ein besonderer Reiz. „Man weiß nie, wie stark der Gegner ist. Das ist Ringen in seiner schönsten Form“, scherzt Michael Karduck, 2. Vorsitzender, aber auch gleichzeitig aktiver Ringer des Verbandsligisten. In einem Punkt sind er und Zeggai sich einig: „Es wird immer bis zur letzten Sekunde gekämpft“.

Die Athleten habe eine starke Vorbereitung hinter sich. Klares Ziel sei es in diesem Jahr, die jugendlichen Athleten in die Mannschaft zu integrieren, Kämpfer wie Marouan El Gourari, Jakob Kämper, Ahmet Savuran oder Daniel Gärtner. Sie sollen Kampferfahrung sammeln, so wie es Milad Ziyae in der letzten Saison gezeigt habe, etwa im Kampf gegen den deutschen Meister vom RC Hürth. Stolz sind die Verantwortlichen der Ringer, dass die Nachwuchsleute auf den Einzelturnieren ihr ganzes Können zeigen konnten. „Die Zukunft wird jetzt integriert und geformt.“ Klare Aussage von Jugendtrainer Ismet Aydemir mit Blick auf die neue Verbandsliga-Saison.

Die Säulen im Verein, die Betreuer und Trainer, haben, so formuliert es Norbert Westmark, „ihre festen Aufgaben, es wird gemeinsam an der weiteren Entwicklung gearbeitet“, was allerdings ohne kontinuierliche Unterstützung von Sponsoren und Partner nicht möglich sei. Deshalb richtet er ein herzliches Dankeschön an diese Adresse.

Dass es auch schwierig sei, immer wieder neue Reize für Mitglieder zu setzen, betont Franz- Josef Dudacyk als Beisitzer, den Mohamed Zeggai als „unseren Onkel im Leben, der uns immer wieder die Augen öffnet,“ bezeichnet. Auch Zeggai dankte anlässlich der Mannschafts-Vorstellung den Sponsoren, mit deren Unterstützung nun rechtzeitig für die neue Saison Anschaffungen fürs Training und die Wettkämpfe getätigt werden konnten. So trat der TuS am Samstag in neuem Trikot-Design auf. „Und nicht nur das: Wir kämpfen auch auf einer vollkommenen neuen Ringermatte“, freute sich Norbert Westmark.

Hier die weiteren Heimtermine, immer samstags ab 19 Uhr: 9. September gegen den TV Essen Dellwig II, am 16. September gegen KSV Kirchlinde, am 30. September gegen den KSV Jahn Marten, am 7. Oktober gegen VfK Lünen Süd, am 28. Oktober gegen die REG Hürth Rheinbach, am 18. November gegen den belgischen Ligakonkurrenten RV Kelmis, am 2. Dezember gegen den TuS Bönen und zum Abschluss der Saison am 16. Dezember gegen den KSV Witten.

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