Aldenhoven - Aldenhovener Kinder-Projekte mit Klimaschutzpreis ausgezeichnet

Aldenhovener Kinder-Projekte mit Klimaschutzpreis ausgezeichnet

Von: gre
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Ganz stolz waren die kleinen Preisträger bei ihrer Ehrung im Rathaussaal. Im Hintergrund Sarah Thießen (Innogy), Indeland-Chef Jens Bröker, Bürgermeister Ralf Claßen. Foto: Greven

Aldenhoven. Innogy, die RWE-Tochter, und die Indeland GmbH haben mit dem Klimaschutzpreis 2017 gelungene Initiativen zweier Einrichtungen aus der Gemeinde Aldenhoven bedacht. Das Johanneshaus und die Klasse 3b der Johannesschule Siersdorf zählten ebenso zu den „Auserwählten“ wie die Kindertagesstätte Regenbogen aus Aldenhoven.

Das Projekt der Johannesschüler trägt den Namen „Das Klima isst mit“. Hinter diesem Titel steckt der Betrieb eines kleinen Nutzgartens, den die Kids schon vor drei Jahren auf dem ehemaligen Kinderspielgelände hinter dem Schulgebäude angelegt haben. Sie bauen hier ihr Obst und Gemüse an, das in der Küche des Johanneshauses verarbeitet wird. „Sogar Tomaten-Marmelade haben wir daraus gemacht.“

Diese Aussage eines der kleinen Gärtner überraschte zwar die bei der Preisverteilung im Rathaus anwesenden Erwachsenen, wurde aber von den beiden Leiterinnen der Schule und der Betreuungseinrichtung als schmackhaft und empfehlenswert dargestellt.

Die Regenbogen-Kinder hatten ihre Idee aus Kinderbüchern abgeleitet, Thema: „Wir werden Sachensucher wie Pippi Langstrumpf“. Ihr Projekt ist die Sensibilisierung der Kinder für die Umwelt, nämlich das Unterscheiden von verwertbaren Materialien von Müll. Spielerisch sollen sie Gebrauchtes wertschätzen und Ideen für die Wiederverwertung entdecken. Einige gelungene Beispiele hierfür konnten sie bei der Ehrung glaubhaft machen.

Bürgermeister Ralf Claßen dankte den Kindern für ihr Engagement für den Umwelt- und Klimaschutz. Großes Interesse an den Projekten der beiden Kindereinrichtungen zeigte vor allem Indeland-Geschäftsführer Jens Bröker, der jedes Jahr diesen Preis auslobt und Initiativen, die sich auf besondere Weise dafür einsetzen, Energie einzusparen, Umweltbeeinträchtigungen zu reduzieren, Qualität von Luft und Wasser zu verbessern und zum Erhalt von Lebensräumen beitragen, mit Preisgeldern unterstützt.

Auch die Vertreterin von Innogy, Sarah Thießen, würdigte bei der Übergabe der Urkunden die Arbeit der jungen Preisträger. Diese versicherten, in ihrem umweltbewussten Verhalten in puncto Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung fortzufahren.

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