Aldenhovener Kämmerer sieht Licht am Ende des Tunnels

Von: ahw
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Aldenhoven. An zwei Stellen beschäftigten Haushaltsfragen den Aldenhovener Gemeinderat auf dessen jüngster Sitzung.

Zunächst stand der Jahresabschluss fürs Haushaltsjahr 2016 auf der Agenda, der Kämmerer Michael Ossenkopp sichtlich erfreute, denn es wurde nicht allein ein „echter Haushaltsausgleich“ geschafft, sondern ein satter Haushaltsüberschuss in Höhe von 1,16 Millionen Euro. Zudem sei es gelungen, die langfristige Kreditbelastung der Gemeinde um drei Millionen auf jetzt „nur noch“ 25 Millionen Euro zu reduzieren.

Seitdem Aldenhoven dem Stärkungspakt Stadtfinanzen angehört, ist der Sachstandsbericht zur Ausführung des Haushalts fester Bestandteil jeder Gemeinderatssitzung. Nun steht die Merzbachgemeinde aktuell zwar noch ohne Haushalt da, gleichwohl berichtete der Kämmerer über den Stand der Dinge und gab damit gleichzeitig Hinweise auf den Haushaltsentwurf, der den Rat indes erst Anfang Juni beschäftigen wird.

Im Rathaus agiert die Verwaltung derzeit nach den Vorgaben der vorläufigen Haushaltsführung. Zudem gelten die Realsteuern wie 2016. Geändert hat sich gegenüber dem Haushaltsentwurf aus Dezember beispielsweise die Höhe der Kreisumlage, die um rund 133.000 Euro reduziert worden ist

Weitere Verbesserungen könnten sich durch die Erstattung aus einer Rückstellung des Landschaftsverbandes (rund 340.000 Euro), die Anpassung des gemeindlichen Anteils an der Einkommensteuer (rund 110000 Euro) und höhere Gewerbesteuereinnahmen (rund 360.000 Euro) ergeben. Hier geht der Kämmerer von einem weiterhin positiven Trend aus. „Ich sehe Licht am Ende des Tunnels“, frohlockte er.

Dem stehen Unterdeckungen bei der Grundsteuer A (rund 39000 Euro) und B (rund 1,195 Millionen Euro) gegenüber, wobei der Ansatz bei der Grundsteuer B von 1148 Punkten ausgeht, was bekanntlich zur Ablehnung des Etatentwurfs geführt hatte.

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