Aldenhovener Genossen haben Wahl zwischen zwei Bewerbern

Von: Antonius Wolters
Letzte Aktualisierung:

Aldenhoven. Wenn die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Aldenhoven am kommenden Freitag, 25. Juli, um 19 Uhr auf Gut Köttenich zusammentritt, um einen Bürgermeisterkandidaten für die Wahl am 28. September aufzustellen, müssen die Genossen zwischen zwei Bewerbern entscheiden.

Ein alter Bekannter

Mit Udo Wassenhoven hat ein alter Bekannter seinen Hut in den Ring geworfen. Der 58-Jährige aus Freialdenhoven gehört bereits seit 41 Jahren der SPD an, vertritt seine Partei seit 23 Jahren im Gemeinderat und ist dort seit zehn Jahren Fraktionsvorsitzender. Bei der jüngsten Kommunalwahl im Mai errangen die Sozialdemokraten mit Wassenhoven als Spitzenkandidat 41,1 Prozent der Stimmen in der Gemeinde und sind mit elf Mandaten stärkste Kraft im neuen Gemeinderat.

SPD-Ortsvereinsvorsitzender Raoul Pöhler hatte mit Blick auf die anstehende Bürgermeisterwahl bereits Anfang Juni einen eigenen Kandidaten der Aldenhovener SPD angekündigt, der das Rathaus stürmen und damit den Triumph bei der Kommunalwahl perfekt machen soll. Bei einer Vorstandssitzung präsentierte Pöhler unter der Woche mit Stephan Spaltner einen „erlesenen Fachmann“ und „sehr gute Alternative“, der sich als parteipolitisch unabhängiger Kandidat dem Votum der Mitgliederversammlung stellen wird.

Es handelt sich dabei um den Diplom-Kaufmann Stephan Spaltner, der zurzeit in der Stadt Alsdorf als Dezernent für Soziales, Jugend, Schulen und Sport wirkt. Der 49-Jährige, verheiratet und Vater zweier Kinder, stellte sich den Vorständlern auch persönlich vor und berichtete über seinen beruflichen Werdegang. So besuchte Spaltner nach der Grundschule in Alt-Merkstein ab 1976 das Städtische Gymnasium Übach-Palenberg, wo er 1984 sein Abitur ablegte. Nach seiner Bundeswehrzeit nahm Spaltner 1987 das Studium der Betriebswirtschaft an der RWTH Aachen auf, das er 1992 mit dem Abschluss Diplom-Kaufmann beendete.

Referent des Bürgermeisters

Es folgten Stationen bei den Wirtschaftsprüfern der Schitag Ernst&Young-Gruppe in Stuttgart, als Leiter des Rechnungswesens beim DRK-Kreisverband Düren und der Wirtschaftsförderung des Kreises Aachen. 2008 und 2009 leitete Spaltner als persönlicher Referent des Alsdorfer Bürgermeisters die Fachbereiche Schulen, Hochbau, Tiefbau und Bauverwaltung, bevor er 2010 Dezernent für Soziales, Jugend, Schulen und Sport wurde.

„Ich bin mit den Themen bestens vertraut“, zieht Spaltner auf Anfrage unserer Zeitung den Vergleich zwischen Aldenhoven und Alsdorf, die beide durch die Steinkohle und die nachfolgenden Strukturveränderungen geprägt seien. Hier wolle er seine vielfältigen Erfahrungen an vorderster Front einbringen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert