Aldenhoven: Kreisel an der A44 werden neu gestaltet

Von: gep
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Rund und hässlich: Einer der Kreisverkehre unmittelbar an der Autobahn 44 bei Aldenhoven. Da sich nun doch keine Paten gefunden haben, wurde ein Gartenbauunternehmen mit der Gestaltung beauftragt. Foto: gep

Aldenhoven. Die beiden bisher unansehnlichen Kreisverkehre an der Autobahn 44 in Aldenhoven, um die es mehrfach Parteiengezänk im Gemeinderat gegeben hat, werden nun doch vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW) neu gestaltet. Das bestätigte Baudezernentin Anita Klotz.

Anders als geplant, hätten sich „keine Paten” aus der Gemeinde gefunden. Der CDU-Gemeindeverband „hat sich nicht mehr gemeldet”, erläuterte Klotz. Daher ist Straßen.NRW nun in Abstimmung mit der Gemeinde in Aktion getreten und hat ein Heinsberger Gartenbauunternehmen beauftragt. Doch könnten sich weiterhin, so die Dezernentin, Interessenten für eine Patenschaft noch jederzeit im Rathaus melden.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Reinhard Paffen sprach auf Anfrage dagegen von einem Missverständnis. Die CDU habe „nie gesagt”, dass sie die Patenschaft für einen der beiden Kreisel übernehmen wolle. Die Partei hat schon die beiden Kreisverkehre in Siersdorf in ihre Obhut genommen. Einer ist längst fertiggestellt und üppig begrünt worden. Die Planung für den zweiten Kreisverkehr in der Ortschaft hatte der kürzlich verstorbene Siersdorfer Ortsbürgermeister Markus Müller (CDU) in die Hand genommen. Nun sei laut Paffen der CDU-Ortsverband dabei, die Planungsarbeit wieder aufzunehmen.

Zugleich will der CDU-Fraktionschef „nicht ausschließen”, dass seine Partei doch noch für einen der Aldenhovener Kreisel die Patenschaft übernimmt.

Monument aus Stahl

Der unmittelbar am Ortsrand an der Landstraße 136/Bundesstraße 56 gelegene Rundverkehr war von einer Aldenhoven-Linnicher Unternehmer-Initiative unter Leitung des Aldenhovener Geschäftsmannes und CDU-Ratsherren Amedeo Cellucci gestaltet worden - Kernstück ist das etwa 2,60 Meter hohe und etwa eine Tonne schwere „A wie Aldenhoven”-Monument aus Edelstahl.

Dazu hatte die Gemeinde im Zuge einer Verwaltungsvereinbarung zwischen Straßen.NRW die Verantwortung für Unterhaltung und Pflege übernommen.

Dass die SPD seinerzeit auf eine Patenschaft für den zweiten und den dritten Kreisel verzichtet hatte, war an der Frage der Bezuschussung durch die Gemeinde gescheitert. Fraktionsvorsitzender Udo Wassenhoven hatte im Juli gedrängt, bei der Patenschaft finanziell wie die Cellucci-Initiative unterstützt zu werden. Das lehnte Bürgermeister Lothar Tertel damals vehement ab, da für den fraglichen Kreisel konzeptionell kein „Eyecatcher” wie das A-Monument vorgesehen sei. Daher fielen zwangsläufig auch weniger Materialkosten an, und nur für die komme die Gemeinde auf.

Auf dem Kreisverkehr Richtung Dürboslar/Siersdorf sollte - laut Tertel im Juli - das Thema Bergbau umgesetzt werden. Dafür habe er schon „Sponsoren an der Hand”, hatte er vor dem Rat erklärt.
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