Aldenhoven - Aldenhoven führt Kennzeichnungspflicht für Katzen ein

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Aldenhoven führt Kennzeichnungspflicht für Katzen ein

Von: gep
Letzte Aktualisierung:

Aldenhoven. Um dem Heer der verwilderten Katzen Herr zu werden, wird auch in Aldenhoven - wie bereits in Jülich und Linich - eine Kastrations- und Kennzeichnungspflicht für Katzen eingeführt.

Das hat der Gemeinderat beschlossen - auf Antrag der Freien Wählergemeinschaft (FWG).

In der Ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung der Gemeinde Aldenhoven heißt es jetzt in Paragraph 5: „Katzenhalter/innen, die ihrer Katze Zugang ins Freie gewähren, haben diese zuvor von einem Tierarzt kastrieren und mittels Tätowierung oder Mikrochip kennzeichnen zu lassen. Dies gilt nicht für weniger als 5 Monate alte Katzen. Als Katzenhalter/in im vorstehenden Sinne gilt auch, wer freilaufenden Katzen regelmäßig Futter zur Verfügung stellt.”

Für Rassekatzen kann auf Antrag und unter Auflagen eine Ausnahmegenehmigung erteilt werden. Ihren Vorstoß begründet die FWG damit, dass die Zahl der freilebenden Katzen aufgrund der unkontrollierten Vermehrung stetig zunehme und immer mehr Tiere verelendeten. Auch steige der finanzielle Aufwand für die Kommunen. Die Gemeinde Aldenhoven etwa muss 2011, so heißt es aus der Verwaltung, ihren Zuschuss an das Tierheim Düren von fast 6000 Euro auf knapp 7300 Euro erhöhen.

Behördliche Verordnung

Der Deutsche Tierschutzbund habe bereits seit 2010, so der FWG-Fraktionsvorsitzende Dieter Froning, eine Initiative zur Bekämpfung des Katzenelends durch eine Kemrzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzenhalter gefordert. Auch die Tierärztekamner Nordrhein-Westfalen spreche sich aktiv für eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht aus.

Die Ordungsbehördliche Verordnung gehört zum Ortsrecht der der Gemeinde Aldenhoven und wird vom Gemeinderat beschlossen.

In ihr ist etwa auch geregelt, dass auf Verkehrsflächen und in Anlagen Hunde nur von aufsichtsfähigen Personen geführt werden dürfen und dass innerhalb geschlossener Ortslagen sowie sowie auf Spazier- und Radwegen Hunde anzuleinen sind, Hausmüll nicht in öffentlichen Abfallkörben entsorgt werden darf, Pflanzen nicht aus öffentlichen Anlagen herausgerissen oder dortige Parkbänke beschädigt werden dürfen, Teppiche oder Oberbetten nicht aus offenen Fenstern oder von Balkonen zur Straßenseite hin ausgeklopft oder geschüttelt werden, jedes Haus eine von der Straße aus gut lesbare Hausnummer haben muss sowie Böschungen, Gräben, Bankette oder Rasenkanten nicht von den Landwirten überackert werden dürfen.
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