Akustische Juwelen auf Hochglanz poliert

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„The Man In The Crowd With The Multi-Coloured Mirrors On His Hobnail Boots” stehen am 25. April auf der Bühne im Bonhoeffer-Haus.

Jülich. „Beatles and Blues” - dieser knappe musikalische Nenner kennzeichnet die NoiseLess-Konzertreihe am Samstag, 25. April. Dann schlägt ab 20 Uhr die Stunde des Gitarristen und Sängers Peter Bernards auf der Bühne im Bonhoeffer-Haus. Der Eintritt kostet 3 Euro.

„The Man In The Crowd With The Multi-Coloured Mirrors On His Hobnail Boots” - hinter diesem kurzen und prägnanten Bandnamen stecken die beiden Dürener Musiker Elmar Valter und Peter Bernards, die sich nun dem Liedgut der Beatles erneut angenommen haben. Beide besitzen langjährige Erfahrung auf diesem Terrain und haben im Laufe der Jahre immer wieder in verschiedenen Formationen gemeinsam musiziert.

Irgendwann entstand die Idee, die zahlreichen „akustischen Juwelen”, die die Beatles hinterlassen haben, aufs Neue zu würdigen und einem interessierten Publikum zu Gehör zu bringen. Die Auswahl der Stücke geht quer durch die gesamte Schaffenszeit der Fab Four, von den Anfängen bis hin zur „psychedelischen Phase”. Zeitlose Musik, die in ihrer Genialität ohne großen Rahmen auskommt: Zwei Gitarren, zwei Stimmen, zwei Barhocker, gerne auch Getränke und Knabberei ...

Peter Bernards und Elmar Valter bringen musikalische Perlen zu neuem Glanz, teilweise nah am Original, manchmal aber auch in eigener Interpretation. Ein Abend nicht nur für Beatles-Fans, sondern für alle Musikliebhaber.

Mit Kurt Berresheim (Schlagzeug) und Wolfgang Weides (Bassgitarre) widmet sich Peter Bernards (Elektrogitarre, Mundharmonika, Gesang) an diesem Abend zudem als „Floating Dog” dem Blues-Art-Rock. Streng nach dem Motto „Stillstand ist Rückschritt” haben sich „Floating Dog” entschlossen, ihr Programm mit blueslastiger Musik aus Amerika und England vom engen Zeit-Korsett „späte 60er Jahre” zu befreien.

Dabei verschiebt sich der musikalische Schwerpunkt eindeutig in Richtung Blues. Sie greifen die Wurzeln auf, die schon Cream, Jimi Hendrix, Rory Gallagher oder auch King Crimson genährt haben. Und sie wären nicht „Floating Dog”, wenn sie das Ganze nicht zu ihrem eigenen energiegeladenen Stil hin entwickelt hätten.

Viele ihrer Stücke erkennt man sofort wieder, selbst wenn man sie nie zuvor gehört hat. Andere klingen neu und man fragt sich, wieso das eigentlich noch nie jemand so gespielt hat. Es ist niemals zweimal die selbe Band zu hören. Dabei sind „Floating Dog” nie nur Rock und sowieso mehr als die Summe ihrer Einzelteile.
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