Akustikkonzert im „Kuba”: Marzipan und Sehnsucht

Von: bw
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Die Jülicher Gruppe Jan David
Die Jülicher Gruppe Jan Davidson hatte die Zuhörer im Kuba mit ihrem Sound sofort im Griff und animierte zum Mitsingen. Foto: Wickmann

Jülich. Im Rahmen des Akustikabends im Kuba haben Musiker verschiedener Stilrichtungen ihre Songs in einem völlig neuen Klang präsentiert. Neben der Erkelenzer Band Ten Tons of Glory hatten sich Tobi Bausa, die Jülicher Band Jan Davidson und als Highlight die Aachener Gruppe Longing for Tomorrow angesagt.

„Ich freue mich, dass wir für dieses besondere Event so viele unterschiedliche Künstler gewinnen konnten und hoffen, dass für jeden etwas dabei ist”, sagte Kuba-Geschäftsführer Cornel Cremer.

Den Anfang machten Ten Tons of Glory, sie konnten das Publikum sofort mit ihrer Musik begeistern. Ihre selbstgeschriebenen Songs beschreiben sie selbst als Alternative Rock. Mit Bass und Gitarre begleitet, verliehen sie ihnen Tiefe und animierten die Anwesenden schnell zum Mitsingen.

Tobi Bausa ist in Jülich unter anderem durch seine Auftritte bei den Noiseless-Konzerten kein Unbekannter mehr. Mit seinen witzigen, ironischen deutschen Texten animiert er die Zuhörer nicht nur zum Mitsingen, sondern bringt sie auch zum Lachen.

Neben den Nachteilen von übermäßigem Marzipangenuss und den Vorteilen einer Glatze singt er von der Traumfrau, dem perfekten Mann, dem Superhelden oder einem Mammutbaum. Nur von seiner Gitarre begleitet, stand für ihn die Kommunikation mit dem Publikum im Vordergrund.

Als dritter Act des Abends kam die Jülicher Band Jan Davidson auf die Bühne. In ihren Songs beschreiben die beiden Brüder David und Julian die zahlreichen Irrwege des Lebens, sie sehen skandinavische Bands als ihre musikalischen Vorbilder an, was zum aktuellen Bandnamen führte. Nur von zwei Gitarren begleitet, konnten sie das Publikum schnell begeistern.

Als vierte Gruppe betraten im Anschluss Longing for Tomorrow die Bühne und schlugen etwas lautere Töne an. Als einziger Act des Abends wurden sie von einem Schlagzeug begleitet und spielten unter anderem auch Titel ihres Albums „Idee: Mensch”.

Neben Sänger David Frings besteht die Gruppe aus Bassist Samuel Dickmeis und Drummer Damian Altdorf. Sie beschreiben in ihren Texten laut eigener Aussage die ewige Sehnsucht, die einen vorantreibt. Die zahlreichen Zuschauer ließen sich auch hier nicht lange bitten und wurden mitgezogen. Natürlich durften Longing for Tomorrow nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Aufgrund des großen Erfolgs wird es wieder ein Akustikkonzert im Kuba geben.
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