Aldenhoven - Akribische Vorbereitung auf die Jobsuche

Akribische Vorbereitung auf die Jobsuche

Von: gre
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Tülay, Yaren und Djamila (v.l.) stellen ihren jüngeren Kollegen das Berufsbild des Modedesigners vor. Foto: Greven

Aldenhoven. Die Vorbereitung der Schüler auf das künftige Berufsleben ist die zentrale Aufgabe einer Schule, insbesondere der Realschule. Beim Tag der offenen Tür der Käthe-Kollwitz-Realschule in Aldenhoven konnten Schüler und Eltern miterleben, auf welche Weise dies dort ganz intensiv gemacht wird.

Um die Mitarbeit beim Projekt „Zukunft fördern - vertiefte Berufsorientierung gestalten” der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur in Verbindung mit dem Schulministerium hatte sich die Schule im letzten Schuljahr mit Erfolg beworben.

Kompetenzchecks

Mit Unterstützung eines externen Anbieters haben sich die damaligen Achtklässler Kompetenzchecks unterzogen, um beim künftigen Berufsfindungsprozess frühzeitig und gezielt vorgehen zu können. Bemerkenswert ist, dass alle „Achter” bei diesem freiwilligen Angebot mitgemacht haben.

Begleitet von Lehrpersonen, Berufsberatern und natürlich dem Internet befassten sie sich mit den für sie geeigneten Berufsfeldern. Mit welcher Akribie sie Tests und Berufsfindungsprozess betrieben haben, demonstrierten die jetzigen „Neuner” beim Tag der offenen Tür den interessierten Achtklässlern, auf die demnächst der Kompetenztest zukommt.

Es war schon erfreulich festzustellen, wie intensiv sich die Jugendlichen schon mit den künftigen Wunschberufen befasst hatten. Einzeln oder im Team stellten sie die für Realschüler passenden Berufsbilder in Vorträgen mit Voraussetzungen, Einsatzfeldern, Übernahmechancen, Aufstiegs- und Verdienstmöglichkeiten vor. Sie gaben auch Hinweise auf die Gestaltung der Bewerbungsmappe und mögliche Aufnahmeprüfungen.

Alle möglichen Berufe wurden bis ins Detail behandelt, unter anderen Biologie- und Chemielaborant, Grafik- und Modedesigner, Zahntechniker, Mechatroniker, Bürokaufmann, Beamter, Erzieher und Polizeibeamter.

Für die Neuntklässler wurde der Berufsfindungsprozess fortgesetzt. Im Verein mit ihren Kolleginnen und Kollegen Nicole de Bus und Florian Grünewald hatte Fachlehrerin Martina Herten in Workshops die Eltern gezielt mit einbezogen. Aus zehn für Realschulabsolventen geeigneten Berufen, z.B. Elektriker, Erzieher, Versicherungskaufmann und Programmierer, berichteten Väter und Mütter über ihre Berufserfahrungen und standen den Schülern Rede und Antwort.

Zumindest theoretisch konnten die künftigen Berufsanfänger so einmal in ihre Wunschberufe hineinschnuppern. Martina Herten hatte Schüler und Eltern in einer Evaluation gebeten, über den Kompetenztest und den Berufsfindungsprozess ihr Urteil abzugeben. Beide Gruppen bewerteten in mit großer Mehrheit Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Aktion als sehr positiv. Für die Schule ein Signal, im Interesse der Schüler mit dieser Aktion fortzufahren.
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