Adventskonzert kommt dem Café Gemeinsam zugute

Von: brit
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Größtenteils alleine, abschließend jedoch gemeinsam mit dem Mandolinenorchester, sorgten die Koslarer Adelgundisspatzen für fröhliche Adventsstimmung. Foto: B. Sylvester

Koslar. 655 Euro – dies ist unter dem Strich das Ergebnis des Konzerts am zweiten Adventssonntag in der Koslarer Pfarrkirche. Eine stolze Summe für einen guten Zweck: Empfänger ist das Jülicher Café Gemeinsam, eine caritative Einrichtung für Wohnungslose. Doch wird die simple Nennung der Summe, auch wenn sie ein Rekordergebnis darstellt, dem vorweihnachtlichen Konzertabend in der St. Adelgundiskirche bei Weitem nicht gerecht.

Pfarrer Dr. Peter Jöcken begrüßte das Publikum in seiner fast vollbesetzten Kirche, auch wenn in diesem Jahr „nur“ drei Musikgruppen das Programm gestalteten. Den Auftakt bestritt der heimische Kirchenchor mit seinem Leiter Christoph Rück.

Mit einem festlichen „Machet die Tore weit“ sorgte der 25 Mitglieder starke Chor für adventliche Stimmung in der Koslarer Pfarrkirche. Den meisten Beifall erntete verdientermaßen das letzte Stück, Ludwig van Beethovens feierliche „Hymne an die Nacht“. Den zweiten Teil des Konzerts bestritt das Mandolinenorchester Rurtal Koslar. Unter der Leitung von Stephan Hebeler beeindruckte das vielsaitige Ensemble sein Publikum mit einer Mischung aus kirchlichen und weltlichen Musikstücken. Auch hier erntete das abschließende Stück, Dimitri Schostaokowitschs Walzer Nr.2, wiederum aus gutem Grund den eindeutig meisten Applaus.

Einen nicht nur farbigen Kontrapunkt setzte der Auftritt der Adelgundisspatzen. Unter der Leitung von Anke Keppel verbreitete der vielköpfige Kinder- und Jugendchor fröhliche Weihnachtsstimmung. „Komm mit mir zum Weihnachtsmarkt“ forderten die Kinder ihre Zuhörer auf, bevor sie dem Klassiker „Morgen Kinder, wird’s was geben“ mit einer Rap-Einlage ein modernes Gewand verliehen.

Den krönenden Abschluss bildete die rasante „Petersburger Schlittenfahrt“. War bis hierher Keyboarder Otmar Esser für die musikalische Begleitung zuständig, präsentierten Chor und Mandolinenorchester mit ihrem gemeinsamen Auftritt eine gelungene Premiere. „Möchten Sie eine Zugabe hören?“ Auf ihre vorsichtige Frage erntete die Chorleiterin hörbare Begeisterung. Die Musiker ließen sich nicht lange bitten und starteten zur zweiten Schlittenfahrt, diesmal begleitet vom rhythmisch klatschenden Publikum.

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