Adventmarkt in der Südbastion kommt gut an

Von: ptj
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Besonders abends kam Leben in die kleine kulinarische Meile an den Lagerfeuern im Außenbereich der Südbastion des Brückenkopfes. Foto: Jagodzinska
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Impressionen aus den Gängen der Bastion. Etliche Besucher lobten das hochwertige Angebot.

Jülich. „Das erinnert mich an den Kunsthandwerkerinnenmarkt“, schwärmte eine Besucherin von der Qualität der ausgewählten Aussteller beim ersten Adventsmarkt in der Südbastion des Brückenkopfs. „Hier war ich ja noch nie drin“, freute sich eine andere über das napoleonische Festungsbauwerk als Ausstellungsort.

„Das ist ja eine bezaubernde Location. Wir sind zufrieden und hoffen, dass die Resonanz stimmt und wir den Adventsmarkt zukünftig auch in die oberen Kammern weiter ausbauen können“, sagte Eva Latz vom Unternehmen „Junge Kreativ“, Veranstalter des ersten Adventsmarktes, zum Start.

Das Angebot des Marktes im historischen Ambiente ließ kaum Wünsche offen. Die Resonanz schwankte allerdings mit dem Wetter. So kämpften sich am Freitag verhältnismäßig wenige Gäste mühsam durch Regen und Matsch, um die rund 20 Aussteller in den harmonisch ausgeleuchteten Gängen der Bastion zu erreichen. Immer wieder suchten Anbieter wie Besucher die Nähe der Holzkohlenfeuer im Außenbereich, um sich aufzuwärmen. Sogar die Esel und Ziegen aus dem zum Adventsmarkt gehörigen „Streichelzoo“ verwehrten die ihnen angedachten Streicheleinheiten und verkrochen sich in dunkle Ecken. Bei trockenem Wetter ergab sich am Samstag ein völlig neues Bild. Menschenströme aus der ganzen Euregio bis hin nach Düsseldorf nahmen die seltene Gelegenheit wahr, bei freiem Eintritt den Adventsmarkt zu besuchen und ganz nebenbei auch den Brückenkopf-Park in Augenschein zu nehmen.

Die Tiere hatten sich anscheinend eingewöhnt und ließen sich von Kindern füttern und streicheln. Gute Resonanz, vor allem abends am Lagerfeuer, erfuhren auch die Speisen- und Getränkewagen im Außenbereich der Bastion, die unter anderem Kleingebäck und Heißgetränke, Grillwurst, Flammkuchen, pfannkuchenähnliche „Poffertjes“ oder das spanische Fettgebäck „Churros“ verkauften. Die breit gefächerte Kunsthandwerkerpalette reichte von weihnachtlichen Handarbeiten und Schmuck über selbst gefertigte Kinder- und Damenkleidung, Kuscheltiere und Accessoires aus Leder und hochwertigen Stoffen bis hin zu Honigprodukten, Allgäuer Wurstwaren und antiken Lampen.

Damenmodenherstellerin Sandrine Ickelsheimer hatte gleich ihre Nähmaschine mitgebracht. Ein Hingucker war die große detailreich arrangierte Krippenausstellung von Herbert Esser aus Eschweiler, deren geschnitzte Figuren Kinder zum Anfassen reizten. Als weiterer Blickfang erwiesen sich die von Ingo Herzer handgefertigten Vogelhäuser aus Stauseeholz aus Surinam.

Für Lichterglanz sorgten ungewöhnliche Lampen in verschiedenen Größen, Farben und Formen. Andreas Pikos von der Firma „Lichtchen“ präsentierte die ursprünglich aus Asien stammenden pilzförmigen elastischen Kunststoffteile, die zusammengesteckt die gewünschte Lampenform annehmen. Kinder hatten Spaß daran, Bienenwachskerzen selbst zu drehen. Nicht zuletzt sorgte am Sonntag der Singkreis des Seniorenbeirats für festliche Stimmung.

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