Abwrackprämie lässt Händlerherzen höher schlagen
Klaus Werres (li.) verzeichnet im Jülicher Autohaus eine starke Nachfrage. Er führt viele Verkaufsgespräche. Gefragt sind insbesondere Fahrzeuge aus dem Niedrigpreissegment. Foto: hfs.
Das scheint auf den ersten Blick auch im Jülicher Land zu funktionieren. „Das Konjunkturpaket zeigt schon Wirkung. Jeden Tag haben wir fünf und mehr Anfragen.” Wolfgang Spenrath ist Seniorchef des gleichnamigen Autohauses in Jülich.
Seit Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Konjukturpaket mit der Abwrackprämie verabschieden ließ, erhöhten sich auch beim Jülicher Renaulthändler schlagartig die Kundenzahlen. „Es kommt zu neuen Verkaufsaufträgen”, sagt Spenrath und betont, dass vor allen Dingen das Niedrigpreissegment gefragt ist. Bei ihm das Modell Twingo und vor allem der Dacia Sandero - ein Auto, dass es zum Listenpreis von 7500 Euro gibt. „Rechnet man die Prämie ab, hat der Kunde ein neues Auto für 5000 Euro”, so der Chef des Autohauses.
Auch Christoph Matzerath, EU-Importhändler, hebt hervor, dass das Programm ein Renner ist. „Gerade EU-Fahrzeuge sind im Moment sehr gefragt. Darauf gibt es 30 Prozent Rabatt plus Abwrackprämie.” Auch bei ihm sind es die Billigfahrzeuge, die im Fokus der Käufer stehen. „Aber man muss jetzt schon sagen, dass sich die Lieferzeiten für die Fahrzeuge auf Grund der Nachfragen verdoppelt haben.”
Das Auto direkt aus dem Verkaufsraum heraus gibt es es nicht. „Ich glaube, dass die Prämie vom Staat schnell ausgeschöpft sein wird.” Dies sagen auch Experten wie Ansgar Klein, Vorstand des Bundesverbandes der freien Autohändler. Für ihn reichen die 1,5 Milliarden allenfalls für eine halbe Million Autos. Man müsse von der Summe auch noch den Verwaltungsaufwand abziehen.
Leserkommentare
Seit Bundeskanzlerin Angela Merkel ihr Konjukturpaket mit der Abwrackprämie verabschieden ließ, erhöhten sich auch beim Jülicher Renaulthändler schlagartig die Kundenzahlen. „Es kommt zu neuen Verkaufsaufträgen”, sagt Spenrath und betont, dass vor allen Dingen das Niedrigpreissegment gefragt ist. Bei ihm das Modell Twingo und vor allem der Dacia Sandero - ein Auto, dass es zum Listenpreis von 7500 Euro gibt. „Rechnet man die Prämie ab, hat der Kunde ein neues Auto für 5000 Euro”, so der Chef des Autohauses.
Auch Christoph Matzerath, EU-Importhändler, hebt hervor, dass das Programm ein Renner ist. „Gerade EU-Fahrzeuge sind im Moment sehr gefragt. Darauf gibt es 30 Prozent Rabatt plus Abwrackprämie.” Auch bei ihm sind es die Billigfahrzeuge, die im Fokus der Käufer stehen. „Aber man muss jetzt schon sagen, dass sich die Lieferzeiten für die Fahrzeuge auf Grund der Nachfragen verdoppelt haben.”
Das Auto direkt aus dem Verkaufsraum heraus gibt es es nicht. „Ich glaube, dass die Prämie vom Staat schnell ausgeschöpft sein wird.” Dies sagen auch Experten wie Ansgar Klein, Vorstand des Bundesverbandes der freien Autohändler. Für ihn reichen die 1,5 Milliarden allenfalls für eine halbe Million Autos. Man müsse von der Summe auch noch den Verwaltungsaufwand abziehen.



