Abschied vom Ober-Musicus Gerold Krings

Von: jago
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Zum Abschied überreichte Wolfgang Riedel dem scheidenden Leiter der Musikschule Jülich, Gerold Krings, als Geschenk der Kollegen einen Gutschein für den Besuch einer Aufführung in der Kölner Philharmonie. Foto: Jagodzinska

Jülich. „Nach so einer langen Zeit ist eine kleine Abschiedsfeier sicher angesagt“, begrüßte Wolfgang Riedel die Gäste, die zur Verabschiedung von Gerold Krings in der Musikschule der Stadt Jülich im Schulzentrum erschienen waren.

Der stellvertretende pädagogische Fachleiter erinnerte in seiner Ansprache an das über 30 Jahre andauernde Wirken des scheidenden Kollegen und hob dabei dessen umsichtigen und stets von Respekt geprägten Umgang hervor. „Die menschlich lockere Atmosphäre ist das Verdienst von Krings“, lobte er und sprach ihn dann direkt an: „Deine soziale Ader und dein Sinn für Gerechtigkeit sind außergewöhnlich.“

Lauter Beifall der Gäste bestätigte diesen Eindruck. „Wir wollen keinen Eventrummel“, betonte Riedel und erinnerte damit daran, dass unter Krings die Nachhaltigkeit der musikalischen Ausbildung immer im Vordergrund gestanden habe.

Als Vertreterin der Stadt Jülich würdigte Dezernentin Kerstin Schippers-Haffner den langjährigen Einsatz von Gerold Krings, der nach den ersten Jahren zunächst fünf Jahre als stellvertretender Leiter und dann 21 Jahre lang als Schulleiter hervorragende Arbeit geleistet habe. In ihrer Laudatio brachte sie die Auswirkungen prägnant auf den Punkt: „Gerold Krings hat die musikalische Ausbildung in der Stadt belebt, sie über deren Grenzen hinaus bekannt und berühmt gemacht. Mit der Musikschule hat er das Gesicht der Stadt Jülich mitgeprägt, und das Gesicht steht der Stadt verdammt gut.“ Lang anhaltender Beifall der Gäste als Ausdruck des Dankes und der Hochachtung bewies, dass sie mit dieser Einschätzung richtig lag.

Gerold Krings selbst erinnerte daran, dass es sehr gute, aber auch sehr schlechte Zeiten gab, die man alle gemeistert habe. Zum Abschied dankte er seinen Mitstreitern für „die vielen Jahre der Unterstützung“.

Für die musikalische Auflockerung sorgten das Duo Walter Sembritzki am Saxophon und Stefan Michalke am Klavier, sowie Jörg Fuhrländer. Auch wenn ein Nachfolger von Gerold Krings noch nicht in Sicht ist, hat das Angebot der Musikschule Bestand.

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