A 44n bei Titz: Löschen ohne Wasser?

Von: hfs.
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Titz. „Dieses Stück ist wie ein Tunnel ohne Dach. Es gibt eine Auf- und Abfahrt, aber keine Möglichkeit, unterwegs an Wasser zu kommen.“ Was der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen im Haupt- und Finanzausschuss mit „vielen Bauchschmerzen“ erläuterte, ist der neue, rund 13 Kilometer lange Autobahnabschnitt der A44n, in dem die Titzer Feuerwehr künftig die Gefahrenabwehr sicherstellen muss.

Mit Blick darauf hatten sich unlängst die Bürgermeister der Stadt Bedburg und der Gemeinden Jüchen und Titz an das NRW-Innenministerium gewandt. Von dort liegt nun das Antwortschreiben vor, das in den Augen der Absender alles andere als befriedend klingt, gar Kopfzerbrechen bereitet.

Kein Handlungsbedarf

Im Ministerium erkennt man keinen Handlungsbedarf und sieht die Titzer Feuerwehr in „vollem Umfang als leistungsfähig“ an. Dem stimmen die Titzer Verwaltung und Wehrleitung nicht zu. „Wie soll man löschen, wenn man kein Tanklöschfahrzeug hat?“, fragt man sich in Titz.

Da es keine Möglichkeit gibt, innerhalb des Streckenabschnitts auf die Autobahn zu gelangen, äußert man im Falle des Falles – Frantzen erinnerte an den tragischen Busunfall bei München – größte Besorgnis. Der Empfehlung der Ausschusses, nochmals Kontakt mit dem Ministerium aufzunehmen, wird der Bürgermeister nachkommen. Auch wenn er einen weiteren Brief für „völlig zwecklos hält, auch nach dem Regierungswechsel“.

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