70 Junior-Ingenieure aus fünf Schulen

Von: Kr.
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70 Schüler und Schülerinnen der fünf beteiligten Schulen haben in den vergangenen zwei Jahren an der Junior Ingenieur Akademie teilgenommen. Foto: Kròl

Barmen. Es ist das älteste Projekt, das die Deutsche Telekom Stiftung seit ihrer Gründung im Jahre 2003 fördert, denn bereits 2005 wurde die Junior Ingenieur Akademie (JIA) ins Leben gerufen und bis heute erfreut sie sich bei Schülern und Schülerinnen an den 90 angeschlossenen Schulen Deutschlandweit großer Beliebtheit.

Wie bei allen Projekten, die die Stiftung fördert oder bisher gefördert hat, geht es darum, das Interesse von Kindern und Jugendlichen an den naturwissenschaftlichen und ingenieurwissenschaftlichen Fächern zu wecken, Netzwerke zwischen Schulen, Wirtschaft und Wissenschaft zu knüpfen und damit den Schülern auch neue Berufswege aufzuzeigen. Eine der ersten Schulen, die sich an der Junior Ingenieur-Akademie beteiligte, war das Gymnasium Haus Overbach. In der Region sind mittlerweile auch das Inda Gymnasium Aachen, das Einhard Gymnasium Aachen, das städtische Gymnasium Eschweiler und die Europaschule Langerwehe diese Kooperation eingegangen.

Diese fünf Schulen haben gemeinsame Netzwerke geknüpft und arbeiten bei der Abwicklung der JIA zusammen. In den Klassen 8 bis 9 können die Schüler als Wahlpflichtfach an der JIA teilnehmen und werden an die Ingenieurwissenschaften herangeführt. Dies geschieht vor allem im Rahmen eines praxisorientierten Unterrichts und einer Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern. So stehen auch immer wieder Besuche von Firmen und wissenschaftlichen Einrichtungen auf dem Stundenplan.

Für 70 Schüler der teilnehmenden Schulen endet mit dem Schuljahr auch die Teilnahme an der Junior Ingenieur Akademie. Den Abschluss bildete, wie in den vergangenen zwei Jahren bereits, die Teilnahme an einem Schülercamp im Haus Overbach. Zwei Tage sind sie dort zu Gast und der Höhepunkt ist die feierliche Verleihung der Zertifikate.

Herzlich hieß Sandra Heidemann, Projektleiterin der Telekom Stiftung, die Absolventen, ihre Eltern und auch die Lehrer willkommen. Kurz stellte sie die Stiftung und die JIA vor und dankte all jenen, die an der Durchführung beteiligt waren. Mit Pencil-Case, der Schülerband der Europaschule Langerwehe, schaffte man einen gelungenen Einstieg und mit Prof. Dr. Volker Sander von der Fachhochschule Aachen und Campussprecher in Jülich, hatte man einen Gast eingeladen, der den Schülern anschaulich die Entwicklung, Chancen aber auch Gefahren des Internets darlegte. Er schloss seine Ausführungen mit dem Appell: „Wenn wir uns im Internet bewegen, geben wir viel von uns preis. Wir sollten das Internet mit Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein nutzen“.

Zertifikate überreicht

Mit den Lehren überreichte Sandra Heidemann anschließend die Zertifikate. Am nächsten Tag dann standen Workshops auf dem Programm, die die Mädchen und Jungen für die anderen Teilnehmer der JIA vorbereitet hatten. So zeigte das Inda Gymnasium ihre Kenntnisse bei der Programmierung eines Roboters, das Einhard Gymnasium hatte sich mit 3-D-Druckern beschäftigt, das städtische Gymnasium mit verschiedenen Techniken der Metallverarbeitung, der Medizintechnik und der Steuerungstechnik hatte sich Gastgeber Gymnasium Haus Overbach auseinandergesetzt und mit der Programmierung und Steuerung eines Arduino Mikrocontrollers die Europaschule Langerwehe. Für die Jugendlichen war es natürlich sehr interessant zu sehen, woran die anderen Teilnehmer gearbeitet hatten. Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete dann auch dieses 3. Schülercamp.

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