6. Kleine Nacht der Wissenschaft in Jülich

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Digitale Bildgebung hat die Hirnforschung revolutioniert. Foto: FZJ

Jülich. Die Veranstaltung ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp: die „Kleine Nacht der Wissenschaft“ im Jülicher Kulturbahnhof. Diese Mischung aus „großem Kino“ und unterhaltsamer Information über zukunftsweisende Forschungsprojekte steht am Freitag, 5. September, ab 18 Uhr zum sechsten Mal auf dem Plan (Eintritt frei!).

Cineastisch wird der Blockbuster „Transcendence“ (Mai 2014/u.a. mit Jonny Depp, Kate Mara, Morgan Freeman) geboten. Zuvor schlagen drei Vertreter des Forschungszentrums Jülich (FZJ) die Brücke zum Science-Fiction-Streifen, bei dem ein menschliches Gehirn auf einen Computer übertragen wird. Gemeinsames Thema von Film und Wissenschaftlern: „Die Digitale Gesellschaft“.

Die digitalisierte Welt ist längst Realität: Der überwiegende Teil der Menschheit macht sie sich auch zunutze – zum Beispiel in Form eines Smartphones oder mindestens eines Handys. Auf dem Jülicher Forschungscampus ist die Zukunft selbst auferlegte Aufgabe. Am Forschungszentrum werden Supercomputer genutzt. Dr. Sabine Grießbach ist eine solche Nutzerin, die als Meteorologin Klimaforschung betreibt und Jülicher Rechner mit Satellitendaten füttert, um zum Beispiel die Ausbreitung von Vulkanasche zu simulieren.

Dr. Svenja Caspers (Institut für Neurowissenschaften und Medizin) setzt die Digitale Bildgebung in der Hirnforschung ein, um das Organ besser zu erforschen. In der digitalen Gesellschaft haben sich auch die Wissensvermittlung und Kommunikation grundlegend geändert. Das ist das Thema von Prof. Hans Peter Peters (Institut für Neurowissenschaften und Medizin).

Dieses Trio steht dem Moderator Volker Uerlings, Redakteur unserer Zeitung, vor der Filmvorführung in Interviews Rede und Antwort. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich an der Diskussion zu beteiligen.

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