Inden/Altdorf - 5000 Menschen feiern am Indemann

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5000 Menschen feiern am Indemann

Von: bw
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Zu Füßen des Indemanns: Die Goltsteinkuppe hat sich erneut als Ort für eine große Party bewiesen. Foto: Wickmann
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Nichts geklaut, sondern Stimmung mitgebracht: Die Kölsche Kultband „De Räuber“ heizte dem Publikum mit ihren Hits mächtig ein. Foto: Wickmann
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Aus luftiger Höhe: Ein eindrucksvoller Blick auf die rund 5000 Besucher des Sommerleuchtens bot sich dem Betrachter vom Indemann aus. Foto: Wickmann

Inden/Altdorf. Das Sommerfest am Indemann war erneut ein großer Erfolg und hat rund 5000 Besucher aus dem gesamten Umland angezogen. Bei bestem Wetter wurde den Gästen unter dem Motto „Sommerleuchten“ ein Unterhaltungsprogramm geboten, bei dem für jeden was dabei war.

„Ich bin sehr zufrieden mit dem Erfolg unseres Festes und möchte allen Sponsoren danken, die es mit ihrem Einsatz ermöglicht haben, dass wir ein solches Event ohne Eintritt ermöglichen können“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, der als Aufsichtsratsvorsitzender der Entwicklungsgesellschaft Indeland das Sommerfest mit organisiert hat.

Auch Indeland-Geschäftsführer Jens Bröker und der Indener Bürgermeister Ulrich Schuster äußerten sich zufrieden über den großen Zuspruch und der Begeisterung der Menschen, am Wahrzeichen des Indener Tagebaus eine große Party feiern zu können. Ein Bus-Shuttleservice sorgte dafür, dass alle Besucher problemlos den Aussichtspunkt auf der Goltsteinkuppe erreichen konnten.

Die Freiwillige Feuerwehr Inden und das Technische Hilfswerk präsentierten auf dem Parkplatz vor dem Indemann ihren Fahrzeugpark und beantworteten Interessierten alle Fragen zu ihrer Arbeit, der Förderverein Helping Hands informierte die Leute vor Ort über seine Tätigkeit im Kreis Düren. Für die Kleinsten gab es neben dem Spielplatz eine Hüpfburg und Kinderschminken und wer wollte, konnte das Angebot zu einer Runde Fußballgolf nutzen. Natürlich ergriffen auch viele die Gelegenheit, von den Aussichtsplattformen des Indemanns aus einen kilometerweiten Blick über das Indeland zu werfen.

Die Eröffnung des Programms hatten die beiden Kinderunterhalter Ralf und Max übernommen, die alle kleinen Gäste zum Mitmachen animierten. Ebenso wurde an die sportlichen Besucher gedacht, denn im Anschluss lud der Kreissportbund Düren Kinder und Erwachsene zu einer Einheit Zumba ein.

Unter der Anleitung von erfahrenen Animateuren verwandelte sich der Platz vor der Bühne in einen großen Sportplatz. Besonderen Spaß hatten alle beim Fitnesstraining auf dem Trampolin, als viele erstmals mit diesem Sportgerät trainieren konnten.

Die Bewohner des Indener Umlandes zeigten sich auch solidarisch mit den Menschen, die im Braunkohletagebau Inden ihr Geld verdienen und unterschrieben zu Hunderten ein Banner, das später an RWE überreicht wird. Hiermit soll daran erinnert werden, dass der Tagebau aus ihrer Sicht wie ursprünglich geplant weitergeführt werden soll und somit viele Arbeitsplätze für einen langen Zeitraum gesichert bleiben.

Das Abendprogramm des Sommerfestes stand am Indemann dann ganz im Zeichen des Kölner Frohsinns. Gleich vier Kölsche Bands aus der Region und Köln sorgten für Stimmung und wurden vom Publikum gefeiert. Den Anfang machten Raderdoll und spielten unter anderem Coversongs der berühmten Klassiker „Drink doch ene met“ oder „Verdammt lang her“.

Auch die Bremsklötz hatten bei ihrem Auftritt zahlreiche Hits im Gepäck wie „Piraten“ oder ihr umgetextetes „Sweet Caroline“, und sie hatten als besondere Überraschung in Gedenken an den großen Entertainer ein Udo Jürgens-Medley mitgebracht. Dort durfte natürlich kein Song fehlen und alle sangen zu „Aber bitte mit Sahne“ oder „Ich war noch niemals in New York“ kräftig mit.

Ein absoluter Höhepunkt war natürlich der Auftritt der Räuber, die gerade vom Festival am Fühlinger See nach Inden gekommen waren, um ihre Hits zu spielen. „Wenn et Trömmelche jeht…“ oder „Dat es Heimat“ durften hierbei nicht fehlen und wurden auch prompt geliefert. Lang anhaltender Applaus war ihnen natürlich sicher und auch die nächste Band, „De Klüngelköpp“, wusste das Publikum noch einmal zu begeistern, sang viele Lieder über ihre geliebte Heimatstadt Köln und lud zur „Kölschen Fiesta“ ein.

Zum Abschluss eines absolut gelungenen Events wurde den rund 5000 Zuschauern am sternenklaren Nachthimmel ein grandioses Feuerwerk geboten. Angesichts dieses großen Erfolgs ist eine Neuauflage des Sommerfests am Indemann im nächsten Jahr schon beschlossene Sache.

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