3:0-Derby geht in Ordnung

Von: hfs.
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Barmens Trainer Herbert Smolarski freut sich mit Spielern wie Mohnen und Ivanowski (v.l.) über den verdienten 3:0-Sieg. Foto: hfs.

Jülich. Mannschaften wie der TuS Langerwehe oder die Salingia Barmen bereichern mit ihren spielerischen Leistungen das Geschehen in der Kreisliga A. Darin sind sich alle Trainer einig. Die beiden Aufsteiger stehen in der Spitzengruppe und überzeugten auch am letzten Spieltag mit ihren Siegen.

Besonders die Smolarski-Truppe aus Barmen, die sich mit einem 3:0-Erfolg bei der Spielgemeinschaft Broich/Tetz für die Auftaktschlappe (1:4) voll und ganz revanchierte. „Dieses Ergebnis geht völlig in Ordnung. Wir haben uns keine einzige echte Torchance erspielt, der Gegner war uns in dieser Hinsicht überlegen“, stellte nach dem 0:3 der Trainer der Spielgemeinschaft, Wolfgang Mittag fest.

Man habe zu keiner Phase des Lokalkampfes die Souveränität der Salingia bremsen können. „Uns fehlte einfach der Drang nach vorne, wir erspielten uns keine Tormöglichkeiten“, klagte Mittag, der die Qualität nach vorne in seiner Mannschaft vermisste.

Wobei er aber auch Verständnis für seine Jungs hatte. „Die meisten kommen aus der Kreisliga B, da muss man sich noch an die höhere Klasse gewöhnen“, schloss er nicht aus, dass man sich zur Winterpause noch im Offensivbereich verstärken werde.

Was beim Gegner nicht der Fall sein wird. Denn Trainer Smolarski hat die Qual der Wahl, er hat ständig 20 Spieler im Training. „Da fällt es manchmal schwer, dem einen oder anderen sagen zu müssen, dass er jetzt nicht berücksichtigt wird.“ Was er am Sonntag in Broich auf dem Platz hatte, unterstrich er, erfüllte die Aufgaben voll und ganz. „Ich habe beim Gastgeber keine richtige Torchance gesehen, meine Jungs haben keine zugelassen“, bemerkte er mit Stolz. Und er stellte fest, dass der Sieg auch in dieser Höhe vollkommen in Ordnung ging.

„Er hätte noch um ein oder zwei Treffer höher ausfallen können“, sagte der Salingia-Coach, der beiden Mannschaften bescheinigte, einen guten und fairen Lokalkampf abgeliefert zu haben.

Und während Broich/Tetz lediglich durch Standartsituationen versuchte, dem Spiel noch eine andere Wende zu geben, habe Barmen spielerische Akzente gesetzt. „Und deshalb haben wir denn verdient die Punkte mit nach Hause genommen.“

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