Barmen - 250 Talente im Overbacher College

250 Talente im Overbacher College

Von: Kr.
Letzte Aktualisierung:

Barmen. „Die Akademie ist das, was ihr daraus macht“, hatte der Landesbeauftragte der Deutschen Junior Akademie NRW, Michael Funke, als Richtung vorgegeben. Zur Abschlussfeier stellten die 54 Teilnehmer, die aus allen Teilen des Landes nach Barmen ins Science College gekommen waren, fest: „Wir haben eine Menge daraus gemacht.“

Elf Tage hatten sie in Barmen fleißig gelernt, gearbeitet, Sport getrieben, musiziert und dabei Freundschaften geschlossen und sich einfach wohl gefühlt. Es war ein ausgewählter Kreis, der sich dort, wie an vier anderen Standorten in NRW traf. Jedes Gymnasium konnte einen Schüler oder eine Schülerin aufgrund besonderer Leistungen im schulischen oder sozialen Bereich vorschlagen. Aus den Bewerbungen wählte die Akademie insgesamt 250 Teilnehmer aus.

Im Rahmen der Juniorakademie beschäftigten sich die Teilnehmer mit Themen, die im normalen Unterricht nicht behandelt werden. Morgens um 6.30 Uhr wurde Frühsport angeboten. Frühstück, Kursarbeit, Mittagessen, Sport, Musik, Exkursionen und wieder Kursarbeit bestimmten den weiteren Tagesverlauf.

In Barmen standen Kurse in Kryptologie, Nanotechnologie und Forensik auf dem Plan, Themen die teilweise in Kooperation mit der RWTH und der FH Aachen angeboten wurden. Bei der Abschlussfeier, an der neben Ministerin Sylvia Löhrmann und zahlreichen Ehrengästen auch die Eltern und Verwandte teilnahmen, wurden die Arbeiten präsentiert.

Dazu hatte sich jeder Kurs etwas Besonderes einfallen lassen. Die Forensiker hatten den Tatort Jülich inszeniert und stellten die verschiedenen Untersuchungstechniken sowie die richtige Behandlung eines Tatortes vor. Die Kryptologie präsentierten die verschiedenen Entschlüsselungstechniken in einem Quiz, und die Nanotechnologen hatten einen kleinen Film vorbereitet. Eine Teilnehmerin brachte es abschließend auf den Punkt: „Wir mussten nicht lernen, sondern wir durften lernen.“

Sylvia Löhrmann hatte auch in ihrem Grußwort von der Neugierde gesprochen, die die Triebfeder des Lernens sei. „Sie ist der Quälgeist, der uns nach Antworten suchen lässt. Sie steht daher auch am Anfang der Wissenschaft“, meinte die Politikerin und wünschte den jungen Leuten, dass ihnen auch im weiteren Leben die Neugierde erhalten bleibt, sie immer neues Futter erhält und damit die Fähigkeit zu staunen bleibt.

Für die Teilnehmer sprachen Valentin Voigtländer und Sarah Wortmeier, und natürlich versäumten die jungen Leute es nicht, sich bei ihren Kursleitern für die schöne Zeit zu bedanken, die sie in Barmen erleben durften.

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